Peter Post erhält den Zuschlag / Adventssonntag in Kirchengemeinde Etelsen

Wettbieten um das große Etelser Knusperhaus

+
Auktionator Jürgen Neumann brachte das Knusperhaus in einer tollen Versteigerung an den Mann – und Peter Post zahlte noch freiwillig „Grunderwerbssteuer“ oben drauf.

Etelsen - „Zum Ersten, zum Zweiten und …“ doch bevor Jürgen Neumann, der Vorsitzende des Kirchenvorstand der Etelser Kirchengemeinde, den Zuschlag erteilen konnte, wurde schon wieder ein neues Gebot in den Saal gerufen. Bei der Versteigerung des kunstvoll handgefertigten Knusperhauses während des traditionellen Basars am Adventssonntag im Etelser Gemeindehaus ging es hoch her.

Jürgen Neumann hatte dieses schöne Knusperhaus, das von Gisela Ernst und Hildegard Stührmann in vielen Arbeitsstunden in mühevoller Kleinarbeit gebacken und verziert wurde, schmackhaft vorgestellt, so dass jeder den Zuschlag haben wollte. Jürgen Neumann als Auktionator mit Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf und Fleischklopfer in der Hand war an sich schon ein Erlebnis und als dann seine kräftige Stimme die amerikanische Versteigerung eröffnete, überschlugen sich die Gebote.

„Im nächsten Jahr feiert die Kirchengemeinde Etelsen das 50-jährige Jubiläum. Die Versteigerung muss also in die Höhe getrieben werden, um für dieses Jubiläum einen erträglichen Erlös zu erzielen“, so Jürgen Neumann. Schnell waren die Schnapszahlen, die immer wieder Beifall erzeugten, erreicht. Der Preis schaukelte sich in die Höhe. Das Gebot musste immer mit einem Euro verbessert werden.

Kräftig schlug Neumann mit dem Fleischklopfer auf das Pult – und plötzlich löste sich der Klopfer vom Stiel und das Gelächter im Saal war groß. Doch der Hammer wurde schnell wieder zusammen gesteckt und die Versteigerung konnte fortgesetzt werden.

Die beiden Assistenten des Auktionators, Jürgen Ernst und Bernd Roseland, kamen mit dem Einsammeln der Euros kaum nach. Dann wollte Jürgen Neumann schon den Zuschlag erteilen, doch während des Schlages auf das Pult schnellte noch eine Hand hoch. So endete die Versteigerung schließlich nach einer halben Stunde bei 118 Euro und Peter Post konnte das schöne Knusperhaus in Empfang nehmen.

„Ich muss ja noch Grunderwerbssteuer zahlen und sattele neun Euro drauf“, zeigte er sich bei der Übergabe großzügig. Jetzt wird das Haus eine größere Reise aufnehmen, am nächsten Wochenende ist Familientreffen der Posts, das findet in Hann. Münden statt – und da soll das Etelser Knusperhaus mit hin.

Traditionell wurde die Adventszeit in Etelsen am 1. Advent mit einem Familiengottesdienst eröffnet. Der von Pastor Martin Beckmann und dem Team der Kinderkirchenmitarbeiterinnen vorbereitete Gottesdienst stand unter dem Thema der diesjährigen Aktion „Brot für die Welt“: „Satt ist nicht genug“.

Um 14 Uhr öffneten sich dann die Türen für den Adventsbasar. Viele Frauen des Basar- und Bastelkreises hatten sich seit Monaten auf diesen Basar vorbereitet und eifrig gestrickt und gehäkelt, aber auch gebastelt. Die vielen selbst gebackenen Torten und Kaffee luden die Gäste in das Gemeindehaus ein.

Es gab aber auch einen Bastelkreis für Kinder, den großen Büchertisch mit aktuellen Kalendern und Weihnachtsbüchern.

hu

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Gute Stimmung aufdem Campingplatz beim Deichbrand

Gute Stimmung aufdem Campingplatz beim Deichbrand

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Meistgelesene Artikel

Der brennende Mönch: Domfestspiele feiern eine überzeugende Premiere

Der brennende Mönch: Domfestspiele feiern eine überzeugende Premiere

Lautes Gebrüll im Gericht: „Mann, die da waren das!“

Lautes Gebrüll im Gericht: „Mann, die da waren das!“

Bauamtsleiter Frank Bethge hat gekündigt

Bauamtsleiter Frank Bethge hat gekündigt

Vom Männerballet bis Lucky Luke: Kirchlinter Schützen feiern unkonventionell

Vom Männerballet bis Lucky Luke: Kirchlinter Schützen feiern unkonventionell

Kommentare