Parkplätze in Etelsen und Daverden werden „rekultiviert“ / Kritik hat Erfolg

Schandflecke verschwinden

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Endlich tut sich was: Die Park- bzw. Rastplätze in der Nähe das Daverdener „Waldschößchen“ und am Etelser Schlosspark werden „rekultiviert“. Soll heißen: Der Asphalt verschwindet zugunsten von Grünflächen.

Etelsen/Daverden - Von Wilhelm Ostmann. Es tut sich endlich was. Der Parkplatz am Schloßpark und Ortseingang von Etelsen aus Richtung Baden wird rekultiviert und der Schandfleck damit beseitigt. Das teilt die Ortsbürgermeisterin von Etelsen, Irmtraut Kutscher, mit.

In der Bevölkerung hatte sich seit Jahren Unmut über den Parkplatz, der durch Abfall verdreckt und durch Unkraut zugewachsen war, angestaut. Es bot sich ein Bild der Vernachlässigung und Ungepflegtheit. Damit wird Schluss sein. Wir berichteten zuletzt am 11. August unter der Überschrift „Etelsens ,Entree´ braucht dringend neuen Anstrich“.

Die Kritik hatte die Ortsbürgermeisterin aufgegriffen und beim Amt für Straßenbau und Verkehr in Verden verdeutlicht.

Nun traf bei ihr eine positive Antwort der Landesbehörde ein, die sich für die konstruktive Kritik Frau Kutschers und der Bürger ausdrücklich bedankt und ihr wörtlich mitteilt, „dass die Behörde die Rekultivierung mehrerer Parkplätze im Zuge der Landesstraße 158 bereits für dieses Jahr eingeplant hat“. Dazu zählen, neben anderen, der Platz beim Schloss in Etelsen und beim „Waldschlößchen“ zwischen Cluvenhagen und Daverden. Die Ausschreibungen für diese beiden Vorhaben sind bereits raus. Die Submission, also die Auswahl des günstigsten Bauunternehmers, ist auch schon vorgenommen.

„Nach Abschluss der Vergabe ist es vorgesehen, die Parkplätze bis November 2015 rückzubauen und zu rekultivieren“, heißt es im Schreiben der Straßenbaubehörde an die Ortsbürgermeisterin weiter. Wenn die Rekultivierungsarbeiten beendet sind, werden sich diese Flächen in das Landschaftsbild am Straßenrand einfügen, betont die Behörde. „Damit werden die Schandflecke endgültig beseitigt sein.“

Ein Erfolg für die Einwohner, die Mitglieder des Schlossparkvereins und die Ortsbürgermeisterin Etelsens.

„Rekultivierung“ bedeutet aber auch: Die Parkplätze verschwinden, werden zu begrünter Fläche. Der bestehende Radweg bleibt natürlich erhalten.

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