Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr / Dorfgemeinschaftsfest steht an

Völkersen feiert

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Auf keinen Fall sollte man versuchen, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Das gibt zwar spektakuläre Bilder, wie hier bei der Vorführung in Völkersen, ist aber höchst gefährlich, wie die Feuerwehr nicht müde wird zu betonen

Völkersen - Zuerst sah es ja gar nicht danach aus, dass die Feuerwehr Völkersen zu ihrem Tag der offenen Tür am Sonntag viel Besucher empfangen sollte. Nach mehreren Gewittern am Vormittag regnete es mittags zu Veranstaltungsbeginn immer noch in Strömen. Aber die Völkerser Florians jünger haben doch wohl einen guten Draht zu Petrus, die Wetterlage besserte sich zusehends, die Sonne zeigte sich dann auch wieder und viele interessierte Besucher kamen.

Mit im Vordergrund stand in diesem Jahr die Feier zum zweijährigen Bestehen der Kinderfeuerwehr Holtebüttel-Völkersen.

Auf dem Gelände der Wehr waren dazu unter anderem mehrere Präsentationswände aufgebaut, an denen dargestellt wurde, welche Aktionen der Nachwuchs in der Vergangenheit durchführte. Zum Beispiel gab es einen Erste Hilfe- Kurs, Unterricht über Brandschutz und ein Besuch beim Förster im Spanger Forst stand ebenfalls auf dem Programm.

Mehrere Löschfahrzeuge, feuerwehrtechnische Geräte, alte und moderne Pumpen gab es ebenfalls zu sehen und auch eine historische Löschkutsche war da. Kübelspritzen mit denen man einen kleinen Brand löschen konnte, standen ebenfalls zum Ausprobieren zur Verfügung.

Der Ambulance Service Nord (ASN) hatte einen Rettungswagen zur Besichtigung geschickt. Zum Toben stand auch eine Hüpfburg für die Kinder zur Verfügung. Höhepunkt des Nachmittags war die Bekämpfung (Löschen) einer Fettexplosion. Das hat zwar einen ernsten Hintergrund, ist aber immer auch spektakulär anzuschauen.

Der Kinderfeuerwehr gehören zur Zeit 15 Kinder an. Es wird noch weiterer Nachwuchs im Alter von sechs bis zehn Jahren gesucht, auch Mädchen sind gerne gesehen. Weitere Infos, auch über die anderen Wehren im Flecken gibt es im Internet (www.feuerwehr-langwedel.de).

Im Laufe des Tages war das Feuerwehrhaus auch Start und Ziel der großen Fahrradrallye zum 36. Völkerser Dorfgemeinschaftsfest am 5. September. Trotz des anfangs schlechten Wetters gingen dazu 13 Teilnehmergruppen mit je drei Fahrern auf die etwa zwölf Kilometer lange Route an den Start.

Vom Feuerwehrhaus führte die Route nach Haberloh, dann an der Panzerwaschanlage und Gasbohrstation vorbei zum Düvelssaal wieder zurück zum Start. Die Wege waren trotz des vielen Regens weitestgehend gut befahrbar.

Unterwegs mussten an verschiedenen Stationen Fragen und Suchbilder beantwortet werden und eine besondere Aufgabe gab es auch noch: Jede Mannschaft musste einen 112 Gramm schweren Stein mitbringen. Die Sieger stehen bereits fest, werden aber erst am kommenden Wochenende beim Dorfgemeinschaftsfest bekannt gegeben und geehrt. Da alle diese Aktivitäten bekanntlich auch Hunger und Durst verursachen, gab es von der Feuerwehr Bratwurst und Getränke und vom Dorfverein Kaffee und Kuchen. Mit dem Erlös werden die Preise für die Rallye-Fahrer bezahlt.

mo

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