30.000 Euro für Ausbesserung und Sanierung

Die neuen Wege im Schlosspark und ihre Spender

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Parkwege inspizieren im Schlosspark mit Harm Beckröge, Andreas Brandt, Dr. Beate Patolla (Kreissparkasse), Axel Philipp, Peter Winter, Manfred Köster, Petra Söhn, Kurt Will, Thomas Baeslack (KSK) und Jara Beckröge.

Etelsen - Das hier ist jetzt neu gemacht? Sieht eigentlich doch aus wie vorher, oder? Manfred Köster vom Schlossparkverein Etelsen guckt leicht pikiert. Aber schließlich gab es am Montagabend ja nicht nur einen richtig großen Bahnhof am Schloss, anschließend marschierte die ganze Gruppe einmal um den Pudding.

Der 1. Vorsitzende des Schlossparkvereins Andreas Brandt vorneweg. „Mal den Unterschied zwischen den alten und den neuen Wegen angucken,“ so Brandt.

Tatsächlich, wo sich die alten und die frisch sanierten Wege im Park treffen, wird der Unterschied dann doch mächtig deutlich. Und wenn man erst gar nicht merkt, dass die Wege neu sind, ist das ja auch ein Beweis, wie gut sie sich ins Parkbild einpassen.

Ursprünglich hatte man in „einem der schönsten Orte im Flecken Langwedel“, so Andreas Brandt, nur den Weg am Rondell vor dem Schloss neu machen wollen – inklusive Tragschicht. Als Deckschicht hat man sich „Hansegrand“ ausgeguckt. Stolze 9.000 Euro hatte die jüngste Neujahrsspende für den Schlosspark eingebracht. Die wollte man in die Wege stecken. Allerdings stellte sich dann heraus, dass der Sanierungsbedarf im Park schon noch ein bisschen größer ist. „Das Projekt wurde immer größer“, so Brandt.

Bestandsaufnahme brachte Schäden zum Vorschein

Eine Arbeitsgemeinschaft um Kurt Will, der Parkausschuss taten und machten. Bis man wusste, was genau zu tun ist und was man haben möchte. Die Ausschreibung für die Ausbesserung und Sanierung von 2 900 m² gewann dann ein örtliches Unternehmen: Axel Philipp mit Gartenbau Philipp.

30.000 Euro würde man für das Vorhaben brauchen, hatte der Schlossparkverein ermittelt. Zu den 9 000 Euro aus der Neujahrsspende gab die Niedersächsische Gesellschaft zur Erhaltung historischer Gärten 2 000 Euro dazu. Mit den Wegen im Schlosspark will man schließlich möglichst nah am ursprünglichen Park sein. Die Nachbarn des Schlosses, die Familie Harm Beckröge spendeten 4 000 Euro und die Stiftung der Kreissparkasse Verden beteiligte sich mit 5 000 Euro.

Wer nachrechnet: Da fehlen immer noch 10.000 Euro. Die kamen dann aus dem Vermögen des Schlossparkvereins. Das speist sich vor allem aus regelmäßigen Zahlungen des Flecken Langwedel, des Landkreises Verden und des Bildungswerkes der niedersächsischen Wirtschaft. Letzteres ist Mieter im Schloss.

Weiterer Sanierungsbedarf vorhanden

Auch wenn man jetzt ein großes Stück der Wege geschafft hat, und die neugemachten Wege gern die kommenden zehn Jahre halten dürfen: „Ausbesserungen und Nachbesserungen wird es immer geben“, meinte Andreas Brandt. „Und im Moment fehlt eigentlich einer, der da jeden Tag mal durchgeht und guckt, was zu machen ist.“ 

Das hat in den vergangenen zwei Jahren der stellvertretende Vorsitzende des Schlossparkvereins, Kurt Will gemacht. Er ist aber nun von seinem Amt zurückgetreten, weil er sich mit von ihm gewünschten Erneuerungen des Vereins nicht durchsetzen konnte. „Vielleicht bin ich ein bisschen zu ungeduldig“, meinte Will, der dann in einer nachgeholten Verabschiedung den Dank Brandts und einen Gutschein in Empfang nahm.

jw

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