Qualifikation nach 160 Unterrichtsstunden erreicht

Neue „Tagespflegepersonen“ erhalten ihre Zertifikate

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Zu feiern gab es am Mittwoch in Daverden die bestandenen Prüfungen als „qualifizierte Tagespflegeperson“. Man kann aber auch einfach „Tagesmutter“ sagen. 

Daverden - Nur strahlende Gesichter gab es am Mittwochabend im Waldschlößchen Daverden, als die Zertifikate für sieben neue Tagesmütter vergeben wurden. Kursleiterin Birgit Rindfleisch war dabei ebenso zufrieden wie Reiner Suchland, Regionalleiter Nord der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB), Margret Podehl und Petra Wieckhorst vom Verein Kindertagespflege im Landkreis Verden. Mit einem Essen wurde der Abschluss gefeiert.

160 Unterrichtsstunden lagen hinter den sieben neuen Tagesmütter und erstmals wurden sie nur von weiblichen Dozentinnen geschult. „Mit zehn Absolventinnen sind wir gestartet, doch drei mussten aus privaten Gründen aufgeben“, so die Kursleiterin Birgit Rindfleisch, die bescheinigte, dass die jungen Tagesmütter eine Menge gelernt haben.

Die jungen Frauen gestalteten ihre Abschlussprüfung recht unterhaltsam. Sie präsentierten ihre Prüfung kreativ, aber auch ernst bei den schwierigen Themen und überzeugten, wie sie mit Kindern arbeiten wollen. „Die Prüfungsaufgabe beantworteten sie in Rollenspielen“, erläuterte Birgit Rindfleisch.

„Qualifizierte Tagesmutter“

Jetzt dürfen sie sich „qualifizierte Tagesmutter“ nennen, oder, so die offizielle Bezeichnung, „qualifizierte Tagespflegeperson“. Freya Buß-Dahl aus Etelsen, Claudia Lünzmann aus Wilstedt, Regina Ossowski aus Hassendorf, Rikarda Rosebrock-Rengstorff aus Holtebüttel und Irami Sturm aus Achim und zwei weiteren jungen Frauen wurden die Zertifikate mit einer Rose ausgehändigt. Reiner Suchland und Birgit Rindfleisch erklärten anerkennend, dass die neuen Tagesmütter teilweise ohne berufliche Erfahrung in die Ausbildung gingen, der größere Teil hat aber Erfahrung mit Kindern.

Reiner Suchland und Birgit Rindfleisch freuten sich, dass mit Irami Sturm eine Brasilianerin dabei war, die sowohl in ihrer Heimatsprache portugiesisch als auch in deutsch die Kinder begleiten kann, die bis zum Alter von 15 Jahren bei den Tagesmüttern bleiben können. Auch ein „Quotenbaby“ war wieder dabei – eine der Absolventinnen aus dem Landkreis Rotenburg/Wümme.

Nächster Kurs in Langwedel im Mai

Eine Tagesmutter oder einen Tagesvater zu finden ist auch heute noch schwierig. Wer eine Tagesmutter braucht, wendet sich an die Tagesmütterbörse in Achim. Wer aber gern Tagesmutter oder Tagesvater werden möchte: Der nächste Kurs in Langwedel beginnt im Mai. Zuvor findet eine kostenlose Informationsveranstaltung am 22. Februar im Gebäude der Ortsfeuerwehr Langwedel an der Langwedeler Bahnhofsstraße statt, die um 10 Uhr beginnt. Nähere Auskunft erteilt Heike Werner von der LEB unter Telefon 04204 / 685154. - hu

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