Schülerinnen und Schüler gehen für vier Monate aufs Börsenparkett

Oberschule Langwedel: Mit gesundem Selbstbewusstsein

Hinter den Masken verbergen sich (v. links) Katharina Lühr, Derik Eicke und das Profil Wirtschaft der 9. Klasse der Oberschule.
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Hinter den Masken verbergen sich (v. links) Katharina Lühr, Derik Eicke und das Profil Wirtschaft der 9. Klasse der Oberschule.

Langwedel – Seit 39 Jahren ist das Planspiel Börse der Sparkassen ein Lernprojekt für Schülerinnen und Schüler – und wandelt sich nun zum app-basierten Onlinespiel. Am 4. Oktober startet die nächste Spielrunde, die erstmals über die Jahreswende bis zum 28. Januar läuft, bei der auch die in der Vergangenheit schon ein bisschen erfolgsverwöhnte Oberschule Langwedel dabei ist.

Zur Vorbereitung war Katharina Lühr aus der Zweigstelle Langwedel der Kreissparpasse (KSK) in die Oberschule gekommen, um zunächst den Schülerinnen und Schülern aus dem Profil Wirtschaft der 9. Klasse den Weg ins Börsengeschäft zu erläutern. Heute ist dann die zehnte Klasse an der Reihe.

„Die Langwedeler Oberschule ist immer konstant dabei“, lobte Katharina Lühr, zumal sich die Langwedeler in den vergangenen Jahren im Planspiel immer bestens platzieren. Konrektor Derek Eicke hatte seine Leute offensichtlich gut auf das Planspiel vorbereitet, die Schülerinnen und Schüler hatten einige Fragen an Katharina Lühr in petto. Natürlich ging es auch um die Bedeutung von „Bulle und Bär“ fürs Börsenparkett. „Der Bär haut mit der Tatze drauf, ist daher das Symbol für den sinkenden Börsenwert, während der Bulle den steigenden Wert verkörpert“ erklärte Lühr. „Die Börse ist der Marktplatz, an dem Unternehmen Waren in Form von Wertpapieren an Investoren verkaufen.“ Schon im 16. Jahrhundert seien Bulle und Bär ein starkes Paar und von Bedeutung gewesen. Neben der Frankfurter Börse gibt es noch weitere bedeutende Börsen, etwa in New York, Tokio, London und anderen Standorten in Europa.

Im Planspiel Börse wird den Schülerinnen und Schülern Kapital zur Verfügung gestellt, das sie tunlichst vermehren sollten. Das Geld ist virtuell, also nicht wirklich vorhanden. Mit dem Planspiel sollen die jungen Leute risikolos die Marktmechanismen des Börsenhandels kennenlernen. Das Planspiel orientiert sich aber am realen Marktgeschehen. Gehandelt wird dabei fortlaufend mit aktuellen Kursen. Am Ende entscheidet einmal der Depotgesamtwert darüber, wer das Spiel gewinnt. Aber nicht nur der nackte Gewinn zählt, das Planspiel will auch für einen verantwortlichen Umgang mit Geld sensibilisieren, so die Sparkasse in einer Mitteilung. Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtwertung eine Nachhaltigkeitsbewertung. Belohnt wird also auch die Gruppe, die am erfolgreichsten mit den Aktien nachhaltig arbeitender Firmen handelte.

„An der Oberschule Langwedel geht man auch in diesem Jahr wieder mit einem gesunden Selbstbewusstsein in den Wettbewerb“, so Derek Eicke, der sich freut, dass Oberschule und Kreissparkasse eine gute Partnerschaft pflegen – und das seit mehr als zehn Jahren. Dabei haben die Langwedeler im Bereich der Kreissparkasse Verden jedes Jahr mindestens einen Preis gewonnen. Einmal schaffte es die Oberschule unter die ersten Drei in ganz Niedersachsen. Vertreter der Kreissparkasse kommen zweimal während des Projekts in die Oberschule und schulen die jungen Leute auch im Rechnungswesen. Nach dem 28. Januar, dem Ende des Börsenspiels, erwartet man gespannt das Ergebnis. Zur fachlichen Unterstützung ist bis dahin die KSK-Fachfrau Katharina Lühr mit im Boot.  whu

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