44. Jahresausklangsfeier

Mien Dabern, Jungschauspieler und mehr

Mieke Penczek, Jakob Körner und Judith Schmidt spielten den Sketch ,,Dat Schooltügnis“. Sie bewiesen, dass sich die Freilichtbühne um den Nachwuchs nicht sorgen muss. - Fotos:Hustedt
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Mieke Penczek, Jakob Körner und Judith Schmidt spielten den Sketch ,,Dat Schooltügnis“. Sie bewiesen, dass sich die Freilichtbühne um den Nachwuchs nicht sorgen muss.

Daverden - So voll war der noch weihnachtlich geschmückte Saal im ,,Waldschlößchen“ lange nicht mehr. Über 140 Damen und Herren waren der Einladung des Ortsrats Daverden zur traditionellen Jahresausklangsfeier für Seniorinnen und Senioren gefolgt.

Bei der 44. Veranstaltung dieser Art war auch Daverdens ehemaliger Ortsbürgermeister Hans-Hermann Meyer dabei, der mit zur Unterhaltung beitrug.

Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeisterin Silke Brünn, die von den Ortsräten Alfons Adam und Lars Lorenzen unterstützt wurde, verteilten Fidel Uyar und sein Team Kaffee und Tortenstücke, Butterkuchen sowie auf Wunsch Wurst- und Käsebrote.

Als Silke Brünn die Liedertexte verteilt hatte, wurde kräftig gesungen, unterstützt von Erika Röder mit dem Akkordeon. Natürlich ging es mit dem Daverdener Heimatlied ,,Mien Dabern“ los.

Johann Krüger legt anschließend mit einigen jungen Spielern der örtlichen Freilichtbühne los. Zunächst zeigten Mieke Penczek, Jakob Körner und Judith Schmidt, dass sich diese Bühne um den Nachwuchs nicht sorgen muss. Gekonnt in plattdeutsch spielten sie den Sketch ,,Dat Schooltügnis“. Der Junge kommt mit einem Zeugnis von der Schule und legt es dem Vater vor, der gleich mit der Schelte anfängt. Dann erfährt Papa, dass es sein Zeugnis und das des Sprösslings viel besser ist.

,,Wie dreiht de Uhr sön beten trög“ kündigte Johann Krüger an, bevor seine Enkelkinder Loie (8) und Lilou (5) trugen op platt weihnachtliche Gedichte vortrugen und das Lied von den Schneeflöckchen sangen. Da war der Beifall natürlich groß.

Erika Röder hatte das bekannte ,,Wo die Weser einen großen Bogen macht“ umgedichtet, so dass ,,Wo die Aller in die große Weser fließt“ gesungen wurde. Begeistert waren alle mit dabei.

Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Daverden unter Leitung von Heide Schmidt erfreute mit deutschen und internationalen Liedern die Besucher. Unter anderem erklangen Stücke von Harry Belafonte und Boney M.

Mit großem Beifall wurden die Mitglieder des Posaunenchors verabschiedet. Auch Bürgermeister Andreas Brandt war ins „Waldschlößchen“gekommen. Er lobte die aktive Dorfgemeinschaft in Daverden mit dem Posaunenchor und der Freilichtbühne. Ein Aktivposten sei auch der Ortsrat, der diese tollen Feiern organisiert.

Unter Hinweis auf den großen Kran auf dem Schulgelände stellte Brandt fest, dass Daverden auch ein teures Dorf sei: Außer der neuen Oberschule entsteht am Lindenweg ein Krippen-Gebäude. An der Bahnlinie laufen Vorarbeiten für eine Lärmschutzwand. Im Februar oder März geht es richtig los. Auch ist an der Hauptstraße eine Drogerie geplant.

Zum Schluss erzählte der langjährige Ortsbürgermeister Hans-Hermann Meyer drei plattdeutsche Geschichten.

Unter anderem dreht es sich um den Besuch eines älteren Ehepaars vom Dorf in der Stadt. Staunend stehen Beide vor einem Fahrstuhl. Sie sehen eine ältere Dame hochfahren und eine junge Frau wieder unten aussteigen. ,,Gesche, da musst Du auch mal rein“ meint der Ehemann. Und dann ging es noch um Oma ihre Böx.

So vergingen drei Stunden wie im Fluge. Gemeinsamwurde noch ,,Ein schöner Tag“ gesungen, bevor Silke Brünn die Besucher verabschiedete.

hu

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