Matineé mit Lesung in Langwedel / Karten für Veranstaltungen in Verden

Flucht, Korruption, Gewalt und Menschhandel

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Die Krimiautorin Mechtild Borrmann liest bei einer Sonntagsmatineé zum Internationalen Frauentag am 6. März in Langwedel.

Langwedel - Aus Anlass des diesjährigen Internationalen Frauentages lädt die Gleichstellungsbeauftragte des Fleckens Langwedel Karin Sievers ein zur Sonntagsmatinee am 6. März von 11.30 bis 13.30 Uhr, im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses. Hier steht dann unter anderem eine ganz besondere Lesung auf dem Programm.

Unter dem Titel „Die andere Hälfte der Hoffnung ... Grenzüberschreitungen“ hat sich das Frauenbündnis Landkreis Verden zum diesjährigen Internationalen Frauentag mehr denn je mit den Themen Flucht und Vertreibung, Krieg, Gewalt, Armut und Hunger, Widerstand und Hoffnung beschäftigt.

Mit vielfältigen und äußerst interessanten Veranstaltungen (Theater, Ausstellung, Konzert, Filme, Lesungen, Vorträgen, Frauenfrühstück, Tagesausflug, Expertinnengespräch und Sonntagsmatinee) weist das Bündnis auf dieses Thema hin.

Karin Sievers ist es gelungen, die vielfach ausgezeichnete Autorin Mechtild Borrmann für einen Vormittag in Langwedel zu gewinnen.

Mechtild Borrmann persönlich stellt bei dieser Sonntagsmatinee ihren im November 2015 erschienen Kriminalroman „Die andere Hälfte der Hoffnung“ vor.

Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb Mechtild Borrmann einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Mit dem renommierten französischen Publikumspreis „Grand Prix des Lectrices“ der Zeitschrift Elle wurde Mechtild Borrmann für den „Geiger“ ausgezeichnet. Ihr neuester Kriminalroman „Die andere Hälfte der Hoffnung“ (gleichzeitig Titel der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag) ist für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 nominiert.

„Bei dem Roman handelt es sich um ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte über ein dunkles Kapitel Europas. Packend aufbereitet, virtuos und meisterlich erzählt. Geschichten über Verfolgung, Auswanderung, Flucht, Korruption, Gewalt und Menschenhandel begegnen uns in dieser Lesung.“, so die Gleichstellungsbeauftragte Karin Sievers.

„Mechtild Borrmann nimmt ihre Zuhörerinnen mit auf eine literarisch abenteuerliche und anrührende Reise in die verbotene Zone von Tschernobyl. Hier wartet Valentina auf die Rückkehr ihrer Tochter, die angeblich in Deutschland ein Stipendium erhalten hat. Die Tochter scheint jedoch spurlos verschwunden. Um in der Trostlosigkeit und dem bitterkalten Winter die Hoffnung nicht ganz zu verlieren, beginnt Valentina, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Währenddessen wird in Deutschland eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern versteckt und wiederholt ihr Leben gerettet.“

Nach der Lesung steht die Autorin gerne zu persönlichen Gesprächen und Buchsignierungen bereit.

Die Lesung wird musikalisch untermalt durch die Musikstudentinnen Lisa und Lena Folkers am Klavier und Saxophon.

Henrike Seliger verwöhnt die Gäste im Rathaus mit kulinarischen Leckereien.

Anmeldungen für die Sonntagsmatinee bitte bis zum 25. Februar telefonisch oder per Email an die Gleichstellungsbeauftragte des Fleckens Langwedel, Karin Sievers, Telefon 04232/3947 oder Email: Karin.Sievers@Langwedel.de

Für die Veranstaltung „Anilid. Anita Augspurg im Exil“ am Dienstag, 8. März, um 19.30 Uhr, im Deutschen Pferdemuseum, sind Karten für zwölf Euro bei Karin Sievers erhältlich. Hier gibt es auch Karten für die Veranstaltung „Zucchini Sistaz - Gute-Laune-Konzert“ am Freitag, 11. März, um 20 Uhr, im Kasch Achim, zum Preis von 18 Euro.

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