Magnitude 1,9 im Raum Langwedel und im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen

Leichtes Erdbeben registriert

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Der Niedersächsische Erdbebendienst stuft es als „wahrscheinlich“ ein, dass es einen ZUsammenhang zwischen der Erdgsförderung und Erdbeben gibt. Archiv-

Langwedel - Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) registrierte am Sonntag bei Langwedel um 14.37 Uhr ein leichtes Erdbeben mit der Lokalmagnitude (ML) 1,9.

Bislang liegen dem LBEG dazu erst zwei Meldungen von Anwohnern vor. Registriert wurden das Erdbeben mit Hilfe seismischer Stationen, die von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit geophysikalischen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen betrieben werden. Das Überwachungssystem für seismische Ereignisse des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) in Deutschland hat dieses Beben ebenfalls aufgezeichnet.

Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt im Raum Langwedel und befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen.

Hier ereignete sich zuletzt am 20. Juni 2014 ein sehr leichtes Erdbeben mit der ML 1,6.

„Von 2008 bis 2013 registrierte das LBEG im Landkreis Verden fünf leichte Erdbeben mit Magnituden von ML 1,8 bis 2,9. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft“, hieß es gestern in einer Pressemitteilung des Landesamtes.

Anwohner, die das Beben am Sonntag gespürt haben, können ihre Beobachtungen über einen Fragebogen auf der Internet-Seite des LBEG melden unter: Niedersächsischer Erdbebendienst > „Erdbeben verspürt“; http://nibis.lbeg.de/makroseismik/

Diese Angaben werden für eine unabhängige Bestimmung des Epizentrums und zur Abschätzung der Auswirkungen des Erdbebens genutzt, so das LBEG. Der NED am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) überwacht seit 2013 als staatlicher seismologischer Dienst die Erdbebentätigkeit in Niedersachsen und den angrenzenden Gebieten.

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