Spielzeugbörse in der Kindertagesstätte Langwedel: Schlange stehen vor der Eröffnung

Liebevoll und durchdacht

Nach dem Shoppen, vorher oder zwischendurch: Auch das Kuchenbüfett war zu Recht ein echter Anziehungspunkt.

Langwedel – Das Organisationsteam der Elternvertretung in der Kindertagesstätte Langwedel war sichtlich zufrieden. Drei Stunden dauerte die Spielzeugbörse, und es war am Samstagvormittag immer etwas los. Schon bevor um 10 Uhr die Tür geöffnet wurde, hatte sich eine lange Schlange am Eingang gebildet. Wer früh kam, hatte eben noch die größte Auswahl aus dem reichhaltigen Angebot.

In den Kindergarten an der Birkenallee waren nicht nur zahlreiche Eltern gekommen, auch die Erzieherinnen waren dabei. Susanne Hasselhoff, die Leiterin der Kindertagesstätte, und Caren Trute-Bohrer verwöhnten die vielen Besucher mit leckeren Kuchen, natürlich alle von den Müttern selbst gebacken.

An die 50 Verkäufer hatten ihre Spielzeuge am Freitagnachmittag angeliefert. Das reichhaltige Angebot aufgebaut hatte dann das Organisationsteam, bestehend aus Kathrin Aucamp, Stefanie Arbinger, Kathrin Behrmann, Daniela Bösch, Katharina Drews und Violetta Gerken.

Die Spielzeugangebote waren gut sortiert nach Themen und Alter der Kinder. Es schien fast so, als wären zahlreiche Kinderzimmer leer geräumt worden, so reichhaltig und umfangreich war das Angebot. Was ja nun auch nicht verkehrt gewesen wäre, schließlich steht Weihnachten vor der Tür und da haben Kinder ja oft viele Geschenkewünsche.

Also wurden abgelegte Spielsachen, die noch viel zu gut waren, um sie einfach wegzuwerfen, zur Börse gebracht. Liebevoll und durchdacht aufgebaut und im Idealfall weiterverkauft, um andere Kinder glücklich zu machen. Wer weiß, vielleicht wird das so eingenommene Geld verwandt, um selbst wieder Spielsachen und Geschenke anzuschaffen.

Gleich im Eingang standen Kinderfahrräder, Kettcars, Kinderwagen und Bobby Cars. Auf dem großen Flur wartete auch ein großes Segelschiff auf einen neuen Besitzer, doch der fand sich nicht. So bleibt dieses große Segelschiff im Kindergarten, denn auch da wollen die Kinder ja spielen.

In einem hinteren Raum gab es viele Spiele und mehrere Bauernhöfe, offensichtlich immer noch ein Renner bei vielen Kindern. Auffallend ist, dass bei diesem bäuerlichen Spielzeug die Geräte immer größer werden. Vermutlich ist das in der wahren Landwirtschaft genauso.

In einem anderen Raum gab es noch viel mehr: jede Menge Bücher und Hefte, aber auch CDs.

Die Verkäufer zahlten übrigens vor dem Start der Börse eine Teilnahmegebühr von drei Euro, zehn Prozent des Verkaufserlöses gingen an die Kindertagesstätte, die sich damit Wünsche erfüllen kann, die sonst aus dem normalen Haushalt nicht möglich sind. Die nicht verkauften Sachen wurden dann nachmittags wieder abgeholt. Und so kam es, dass es am Ende der Börse eigentlich nur Gewinner gab.  hu

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