Sozialraumteam sieht sich gut aufgestellt

Liane Koopmann: „Wir ziehen alle an einem Strang“

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Im Sozialraumteam Langwedel arbeiten Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern öffentlicher und freier Träger, von Grundschul- und Kindergärtenleitungen, von Familienhebammen und Fachberatungen zusammen.

Langwedel - „Sozialraumteam“ – hinter dem leicht sperrigen Begriff verbirgt sich ein Netzwerkgremium hauptamtlicher Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern öffentlicher und freier Träger, von Grundschul- und Kindergärtenleitungen, von Familienhebammen und Fachberatungen. Gemeinsam machen sie sich vor Ort in den Gemeinden dafür stark, die Lebensqualität für Kinder, Jugendliche und ihre Familien nachhaltig zu erhöhen.

„Im Flecken Langwedel ist dieses Netz besonders dicht geknüpft und die Zusammenarbeit der Fachkräfte sehr engagiert. Wir ziehen alle an einem Strang“, erläutert Liane Koopmann, für Langwedel zuständige Mitarbeiterin des Allgemeinen Sozialdienstes. Koopmann betont das besondere Engagement jedes einzelnen Mitgliedes im Team.

Auf ihren regelmäßigen Treffen tauschen sich die Mitglieder des Teams fachlich über den Sozialraum aus. Sie analysieren und bewerten die Begebenheiten, die das jeweilige Gemeinwesen den Kindern und ihren Familien bietet, und formulieren daraus Handlungsbedarfe.

„Es geht darum, vorhandene Strukturen, aber auch die gesellschaftlichen Bedingungen und Veränderungen, in denen Familien heute leben, zu erfassen, um auf diese Weise soziale Infrastrukturangebote im Sozialraum bedarfsgerecht und aufeinander abgestimmt entwickeln oder fortführen zu können“, so Gabriele Kruse, Abteilungsleitern der Fachstelle Frühe Hilfen im Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises Verden. Gemeinsam sind Koopmann und Kruse zuständig für die Organisation des Sozialraumteams.

Sozialraumteams würden die Schnittmengen aus den lokalen wie auch aus den kreisweiten Gremien der Kinder- und Jugendhilfe aufgreifen und die Arbeitsinhalte und -ergebnisse für einen lebensweltorientierten und professionellen Arbeitsansatz im Sozialraum zusammenführend in den Blick nehmen, erklärt Koopmann. Oberste Priorität habe dabei die Einbeziehung der örtlichen, persönlichen und fachlichen Ressourcen in der jeweiligen Kommune.

Sich als Netzwerkpartner verlässlich zu kennen und kurze Weg zu haben, erleichtere die Zusammenarbeit sehr, so der Tenor der Teammitglieder. Die Netzwerkarbeit wirke sich darüber hinaus auch positiv auf die eigene Arbeit aus.

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