Straßensanierung: Umleitungen für überregionalen Verkehr

Vollsperrung: Langwedel ein Wochenende dicht

Wirklich voll gesperrt wird die Landesstraße in zwei Abschnitten vom 23. bis zum 25. Oktober.Grafik : Landesbehörde Straßenbau.
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Wirklich voll gesperrt wird die Landesstraße in zwei Abschnitten vom 23. bis zum 25. Oktober.Grafik : Landesbehörde Straßenbau.

Langwedel – Die große Sanierung der Ortsdurchfahrten in Langwedel und Daverden im Zuge der L 158 kommt in den lang gezogenen Endspurt. Der hat es in sich, weil er mit einer Vollsperrung der Landesstraße verbunden ist. Die fällt aber nun kürzer aus, als ursprünglich einmal angedacht.

Seit dem 16. August laufen die Arbeiten zwischen Daverden und Förth an der Fahrbahn und in Teilbereichen am parallel verlaufenden Radwegs. Die Baustrecke beginnt aus Richtung Verden kommend kurz vor der Kreuzung zur Eißeler Landstraße und endet etwa 50 Meter hinter der Einmündung zur Straße Am Holze in Daverden.

Aktuell werden laut Niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vorbereitende Arbeiten, wie Rinnen- und Gossensanierung, Pflasterarbeiten, und die Erneuerung von Schächten, unter halbseitiger Sperrung mit wechselseitiger Verkehrsführung durch eine Ampel an unterschiedlichen Stellen der Straße durchgeführt. Wer tagsüber durch Langwedel gefahren ist, dem sind zwischen 6 Uhr morgens und nachmittags um 16 Uhr auch schon zwei Sicherungsposten aufgefallen, die den Verkehr regeln, auch für Fußgänger.

Nach Beendigung der ersten oben genannten Arbeiten muss für die Asphaltierung die Fahrbahn voll gesperrt werden, kündigt die Landesbehörde jetzt an, geplant sind zwei Bauabschnitte.

Der erste Bauabschnitt ist der längere. Er beginnt von Achim kommend am Ortseingang Daverden an der Straße Am Holze und endet circa 100 m vor der Einmündung in die Langwedeler Bahnhofstraße.

Die Asphaltarbeiten sollen hier von Sonnabend, 23. Oktober, ab etwa 18 Uhr, bis zum Montagmorgen, 25. Oktober, bis spätestens 4 Uhr gemacht werden. Die Straße ist dann voll gesperrt.

Im Anschluss geht es an den zweiten, kürzeren Bauabschnitt, der vom Ende vom Ende des ersten Teils bis zum Ortsausgang Langwedel verläuft. Die Asphaltarbeiten sollen hier auch wieder unter Vollsperrung in der Zeit vom Montag, 25. Oktober, ab 4 Uhr in der Frühe bis zum Dienstag, 26. Oktober, um 6 Uhr erledigt werden.

Schilder wie dieses in Etelsen machen der Geschäftswelt Sorgen. Dabei bleibt Langwedel bis auf ein Wochenende geöffnet – für „Anlieger“.

Darüber erklärt die Landesbehörde für Straßenbau bereits ab dem kommenden Montag, 18. Oktober, bis Montag, 5. November, eine Vollsperrung der ganzen Ortsdurchfahrt von Daverden bis Langwedel mit der Ansage „Anlieger frei“. Diese Zeit wird für Vorbereitungen wie das Fräsen und das Reinigen der Fahrbahn sowie für nachfolgende Arbeiten, etwa das Aufbringen von Markierung und die Asphaltarbeiten in den Einmündungen, gebraucht. Außer an dem verlängerten Wochenende vom 23. bis 26. Oktober ist in der übrigen Zeit „der Anlieger- und Busverkehr mit Einschränkungen möglich“, so die Geschäftsstelle Verden der Landesbehörde.

Demnach bleiben auch die Geschäfte und Häuser an der Großen Straße während der Bauarbeiten definitiv durchgängig erreichbar. Auch wenn es offiziell nicht so gesagt wird: Wer das Anliegen hat, seine gewohnten Einkaufsmöglichkeiten aufzusuchen, der kann das zu deren üblichen Öffnungszeiten auch fast problemlos tun, alle Geschäfte sind und bleiben geöffnet, die Baustelle ist wie eingangs geschildert nahezu perfekt organisiert.

„Durch diesen gewählten Bauablauf entstehen somit erheblich kürzere Vollsperrungszeiten und weniger Verkehrsbeschränkungen, da bis auf das verlängerte Einbauwochenende die Ortsdurchfahrt in beiden Fahrtrichtungen befahrbar bleibt“, heißt es dazu in der Erklärung der Straßenbehörde, die aber auch anfügt: „Durch die wechselseitige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage muss allerdings mit entsprechenden Einschränkungen in beiden Fahrtrichtungen gerechnet werden.“

Den überregionalen Verkehr möchten die Verantwortlichen auch während der abschließenden Arbeiten aber am liebsten aus Daverden und Langwedel ganz heraus halten. Empfohlen werden dafür folgende Umleitungsstrecken: aus Achim kommend in Richtung Verden ab Etelsen über die K 7 zur L155 (Hintzendorf/Stellenfelde). Von hier geht es über Posthausen zur K26 (bei Wümmingen), weiter über Hellwege und Ahausen nach Eversen und über die B215 dann nach Verden.

Wer aus Verden und Langwedel nach Achim und weiter möchte, dem wird der umgekehrte Weg empfohlen.

Ist die „Vollsperrung“ der Landesstraße Anfang November erledigt, ist noch mit weiteren Pflasterarbeiten an den Geh- und Radwegen in diesem Bereich zu rechnen. Komplett fertig sein wird alles nach dem derzeitigen Stand der Dinge „voraussichtlich Ende Dezember“, heißt es aus Verden.

Im Zuge der Arbeiten wird auch die große Kreuzung von Feldstraße und Hauptstraße in Daverden neu gemacht – inklusive Ampel.

Die große Ampel an der Daverdener Kreuzung bei der neuen Apotheke soll wie berichtet im Zuge der ganzen Arbeiten ebenfalls gemacht werden. „Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich“, gilt aber auch bei dieser Baustelle.

Die Baukosten für die Straßensanierung gibt der Geschäftsbereich Verden der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit rund einer Million Euro an – und bittet vor dem Endspurt „um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie auf den Umleitungsstrecken“.

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