Lions-Clubs „Kristina Regina“ unterstützt Hospizkreis 

Trauerbegleitung für Kinder

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Die Herzdame gewinnt. In diesem Fall ganz eindeutig: Almuth Osmers übergibt für den Lions-Club „Kristina Regina“ den Erlös des Bridge-Benefizturniers an Dietlinde Stubbe vom Hospizkreis Verden (rechts). 

Langwedel - Da strahlte Dietlinde Stubbe, und zwar mit Recht. Für den Hospizkreis Verden bekam Stubbe von den Damen des Lions-Clubs „Kristina Regina“ eine Spende in Höhe von 1750 Euro – und zwar während eines Clubessens in Klenkes Gasthaus und Restaurant in Langwedel.

Das Geld hatten die Lions-Damen bei einem Bridge-Turnier gesammelt. Die Club-Präsidentin Almuth Osmers war Organisatorin des Turniers, das mit 60 Spielerinnen und Spielern in der „Browiede“ in Intschede ein voller Erfolg wurde.

Almuth Osmers ist selbst langjährige Bridge-Spielerin und kann daher einiges über dieses Kartenspiel erzählen. Bridge ist ein Kartenspiel zu viert, zwei gegen zwei, bei dem es um Teamplay und Taktik geht. „Gesprochen wird bei den Turnieren dann nicht mehr, es ist schließlich ein Damenspiel“ so Almuth Osmers. Es war übrigens schon das zweite „Kristina Regina“ Benefiz-Bridge-Turnier. Nach kurzer Zeit waren alle Startplätze vergeben.

Getreu den Prämissen des Lions-Clubs sind noch weitere Aktionen für wohltätige Zwecke geplant. So wird „Kristina Regina“ mit einem Stand auf dem Schlossgartenfest am 24./25. Juni in Etelsen vertreten sein. Dort sollen Hüten, Taschen und Tücher verkauft werden - eben alles, was die Frau braucht, wie Osmers schmunzelnd erklärte. Bestückt wird der Stand mit Sachspenden. Wer also seinen Teil beitragen möchte, der kann sich an eine der Lions-Damen wenden.

Bislang hat „Kristina Regina“ im Langwedeler Raum unter anderem die Nabu-Ortsgruppe bei der Pflege eines Feuchtbiotops im Daverdener Moor, den Etelser Schlossparkverein oder auch den Verein für Kultur und Geschichte Daverden in seinen Bemühungen zur Sanierung des Küsterhauses unterstützt.

Dietlinde Stubbe nutzte den Abend, die Arbeit des Hospizkreises Verden vorzustellen. Ein Ziel ist es, Sterbenden das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln und Hinterbliebene nicht allein mit ihrer Trauer zu lassen und dabei zu helfen, die schmerzliche und schwierige Zeit des Abschiednehmens zu bewältigen.

Die großzügige Spende, die Dietlinde Stubbe jetzt erhielt, soll für den Aufbau einer Trauerbegleitung für Kinder bis zum 18. Lebensjahr verwendet werden. Bislang mussten Kinder und Jugendliche zum Trauerland nach Bremen fahren, um dort betreut zu werden. Doch so ein Angebot fordert einigen finanziellen Aufwand. Allein für die Ausbildung einer geeigneten Kraft müssen 2 600 Euro aufgewendet werden.

Nur mit dem Jahresbeitrag der Hospiz-Mitglieder von 30 Euro ist dies natürlich nicht zu schaffen, der Hospizkreis ist auf Spenden angewiesen. Nach den Sommerferien 2018 soll es mit der Ausbildung losgehen. Geplant ist eine fest angestellte Koordinatorin, die einen versicherungspflichtigen Arbeitsplatz erhalten soll, um eine Abrechnung über Krankenkassen zu ermöglichen.  

hu

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