Kuschelige und beste Stimmung beim Neujahrskonzert

Saite 5: „Da sind wir mal wieder“ – und die Kirche ist rappelvoll

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Stimmungsvoll und irgendwie besonders – war auch das jüngste Konzert von Saite 5 in Etelsen.

Etelsen - „Hallo 2018“ – mit diesem Slogan lud die Band Saite 5 in die Etelser Kirche diesmal nicht zum Weihnachts- sondern zum Neujahrskonzert ein und der Ansturm war (wieder) beachtlich. Mit Stühlen in der Hand kamen die letzten Konzertbesucher, über 250 Musikbegeisterte wollten sich dieses Konzert nicht entgehen lassen. Pastor Martin Beckmann hatte Mühe, alle Besucher unterzubringen, aber er hat es geschafft. So wurde es richtig kuschelig eng.

„Da sind wir mal wieder“, begrüßte Bri Skornicka die vielen Besucher. Bevor es so richtig losgehen konnte, musste erst einmal eine Geige repariert werden und natürlich die in Teilen neu besetzte Band vorgestellt werden. An den Gitarren glänzten Heinz Behrens und Jürgen Schmidt, am Bass Thomas Schönwälder. Horst Skornicka spielte Tuba und Percussion, während Martina Schleemann und Bri Skornicka mit ihren Stimmen begeisterten. „Nachdem die Weihnachtshektik vorbei ist, die Kekse hart und krümelig sind, freut euch nun auf ein tolles Neues Jahr“ hatte es schon in der Konzertankündigung geheißen. Und wie könnte so ein Jahr besser beginnen, als mit einem Saite 5-Konzert.

Bri Skornicka wies auf das schmuddelige Wetter der letzten Tage hin, so richtig auf dem Sofa zu lümmeln und vom letzten Sommer zu träumen. Dann folgte eine dementsprechende kuschelige Musik. Zwischendurch frotzelte sie mit Ehemann Horst und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Und da Weihnachten noch nicht so lange her ist, gab es auch noch ein amerikanisches Weihnachtslied. „Im November war Schnee, aber einen Tag Schnee wollen wir auch noch haben.“ Schon folgte der Song von Frank Sinatra „Let it Snow“. Zwischendurch in der Pause trafen sich die Besucher im Kirchenfoyer, die „Kirchenbar“ war geöffnet. Es gab Getränke und kleine Häppchen, die sehr begehrt waren. Nach der Pause hatte Horst Skornicka statt seiner schwarzen Frackjacke eine rote Jacke an. „Horst hat sein Kostüm gewechselt, er ist jetzt Zirkusdirektor“, lästerte Ehefrau Bri.

Wurzeln liegen bei „Kuschel Folk“

Die Wurzeln von Saite 5 liegen bei „Kuschel Folk“. Die Gruppe gibt es schon lange nicht mehr, dem Stil ist man aber weitgehend treu geblieben. So gab es Lieder von Rod Steward oder ein Volkslied aus Wales. Die Konzertbesucher waren begeistert und sparten nicht mit Beifall. Als dann Bri Skornicka die Besucher aufforderte, rhythmisch mit zu klatschen, klappte das problemlos. Beeindruckend waren die Stimmen von Martinas Schleemann, die erst neu dabei ist, aber auch von Bri Skornicka. Sie trugen die Songs derartig einfühlsam vor, dass die Besucher ins Träumen kamen.

Zwischendurch erzählte Horst Skornicka eine kleine Geschichte vom gläsernen Menschen. Bei einer Bestellung wusste die Stimme am Telefon alles, was den Besteller betraf, selbst das überzogene Konto oder eine Strafe. Als er denn den Informanten wissen wollte – wurde auf den Datenschutz verwiesen.

Nach zwei tollen Stunden war der Beifall so groß, dass die Band nicht ohne drei Zugaben von der Bühne kamen. Der Eintritt, der an diesem Abend zu zahlen war, wird natürlich wie immer gespendet: dieses Mal an die Etelser Lebensmittelstelle und die Kirchengemeinde.

hu

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