Völkerser bei MdB Mattfeldt im Bundestag

Klönschnack mit den Schützendamen

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50 Interessierte besuchten den hiesigen Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfedt in Berlin, darunter zahlreiche Schützendamen aus Völkersen. Die Gruppe genoss in der Hauptstadt ein umfangreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm.

Völkersen - 50 Gäste aus dem Wahlkreis Verden waren in der Bundeshauptstadt Gast des hiesigen Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt. Unter den Mitreisenden waren Mitglieder der Damenabteilung des Schützenvereins Völkersen, sowie einige Mitglieder des Stadtkommandos der Osterholz-Scharmbecker Feuerwehr.

„Ich war sehr angetan vom Interesse meiner Gäste an der politischen Arbeit“, so Mattfeldt. „Wenn aus einem Informationsgespräch eine lebendige Diskussion wird und ich – wie auch dieses Mal - merke, dass der Funke überspringt, freue ich mich natürlich besonders. Denn nur, wenn wir verstehen, wie Politik in unserem Land funktioniert, machen wir uns auch bewusst, wie wichtig diese unsere Demokratie und die von ihr garantierte Freiheit des Einzelnen für uns alle ist. Jeden Tag. Und damit das so bleibt, dafür arbeite ich in Berlin.“

Das Wiedersehen mit den Schützendamen aus Völkersen mit Mattfeldt, der selbst seit Jahrzehnten Vereinsmitglied ist, bot während des Berlin-Aufenthalts immer wieder genug Gesprächsstoff und Erinnerung an gemeinsam verlebte Schützenfeste.

Die Feuerwehrleute aus Osterholz-Scharmbeck rückten bei Andreas Mattfeldt aus ganz aktuellem Anlass in den Vordergrund: wegen ihres mutigen Einschreitens während eines privaten Spazierganges durch Berlin. Dabei waren sie auf eine Frau aufmerksam geworden, die laut um Hilfe rief. Die Feuerwehrleute dachten zunächst, dass Gefahr für die Frau bestand, fanden aber schnell heraus, dass der erheblich angetrunkene Mann auf dem Beifahrersitz ohne Rücksicht auf den dichten Verkehr auf die Straße laufen wollte. Die Osterholzer Feuerwehrleute griffen beherzt ein, um den Mann vor sich selbst zu schützen. Bei dem Handgemenge wurde einer von ihnen verletzt. „Ich möchte mich für die Zivilcourage unserer Feuerwehrleute bedanken. Sie haben vorbildlich gehandelt”, lobte Mattfeldt.

Mattfeldt hatte die Besuchergruppe persönlich im Paul-Löbe-Haus empfangen. „In einem Sitzungssaal, der normalerweise Besuchergruppen vorenthalten bleibt, erläuterte ich die Grundzüge meiner Arbeit als Haushälter in Berlin und als Abgeordneter im Wahlkreis. Zudem diskutierten wir munter über aktuelle Themen der Bundespolitik“, berichtete Mattfeldt. Er zeigte seinen Gästen anschließend auch sein Berliner Abgeordnetenbüro, bevor er die Gruppe persönlich durch das Reichstagsgebäude führte. „Dort genossen wir unter anderem gemeinsam den immer wieder beeindruckenden Blick aus der gläsernen Reichstagskuppel über das Regierungsviertel.“

Auf dem Programm des zweiten Tages dieser politischen Bildungsreise stand für die Gruppe ein Besuch im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an. Dessen historische Gebäude liegen mitten in Berlin am Spreeufer. Hier erhielten die Mitfahrer einen umfassenden Einblick in die Arbeit dieses Ministeriums – traditionell eines der beiden größten.

Es folgte eine Besichtigungstour durch das Zentrum Berlins. Dabei offenbarte sich den Besuchern der lange Weg beider ehemals getrennter Stadtteile zurück zu einer gemeinsamen Entwicklung nach dem geschichts-trächtigen Mauerfall.

Das Programm führte die Gäste auch zur Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo Zeitzeugen und historische Mitarbeiter über das erschreckende Vorgehen des Ministeriums für Staatssicherheit des Unrechtsstaates DDR im damals geheimen Stasi-Gefängnis informierten. Das Gehörte verschlug so manchem der Besucher vorübergehend die Sprache – zu unbegreiflich wirkten die Verstöße gegen die Menschlichkeit, gegen Menschenrechte und selbst DDR-Gesetze. Anschließend gab es noch Gelegenheit das Besucherzentrum am Bahnhof Friedrichstraße, dem ehemalig einzigartigen Grenzübergang mitten in Ostberlin zu besichtigen.

Einer der Höhepunkte der Fahrt war der abschließende Besuch im Bundeskanzleramt. Atemberaubende Ausblicke über Berlin aus einem architektonisch besonderen Gebäudekomplex und ebenso beeindruckende Einblicke in das Regierungszentrum nahmen die Besucher mit, bevor sie sich mit dem Bus auf die Heimreise machten.

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