Kirchenhits und andere Schlager im Festzelt / Belagerter Trödelmarkt

„Die Hände zum Himmel…“

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„Die Hände zum Himmel!“ Was da in Etelsen los war? Ein Gottesdienst mit dem Stichwort „Schlager“ und ganz vielen offensichtlich gut gelaunten Besuchern.

Etelsen - „Heute fängt ein neues Leben an“ - diesen Schlagertext wählte Pastor Martin Beckmann als Eingangsmotto des Schlager-Gottesdienstes während des Dorf- und Erntefestes in Etelsen, zu dem neben dem Erntepaar Pia Laackmann und Dennis Brüning mit ihren Beiständen auch viele weitere Besucher gekommen waren.

Dann bat er Markus Wilks, am Keyboard die Glocken schlagen zu lassen - und das hörte sich wirklich wie richtige Glocken an. An der Gitarre eröffnete Michael Stampa den musikalischen Schlagerreigen, denn „Musik ist ein Geschenk Gottes“.

Es gibt aber auch Kirchenschlager und Hits, beteuerte Martin Beckmann. Schon der erste gespielte Schlager war ein Hit: „Und dann die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein, wir klatschen zusammen und keiner ist allein“, war fröhliche Stimmung im Festzelt, alle machten mit. Es folgte ein musikalischer Streifzug mit einem Halt in den 1960-er Jahren.

Es ging „Über sieben Brücken...“ (musst Du gehen), im Original von der DDR-Rockband „Karat“. In den 1970-er Jahren gab es aber auch kritische Töne in den Schlagern wie von Juliane Werding mit „Der Tag, als Jonny Cramer starb“, Lieder über freie Liebe wie das „Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews.

Schlager von Liebe und Harmonie lassen abschalten und träumen. Schlager sind in der Lage, die Menschen zu berühren, so Martin Beckmann. Lieder sprechen aber auch immer wieder von der Liebe Gottes zu den Menschen, vom Glauben eben.

Gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern sprach Beckmann die Zeilen von Udo Jürgens „Ich glaube, dass der Acker, den wir pflügen, nur eine kleine Weile uns gehört“.

Das anschließende Lied „Lobet den Herren“ kann man getrost als echten Kirchenhit bezeichnen. Mit den Liedern „Wir wollen aufstehen, aufeinander zu gehen“ und „Danke für diesen guten Morgen“ endete der sehr gut besuchte Schlager-Gottesdienst im Festzelt.

Pastor Beckmann lud noch zu den weiteren Festlichkeiten ein, wies auf den Schlagerfrühschoppen hin und nutzte die Gelegenheit, dem Organisationsteam für das hervorragend gelungene Dorf- und Erntefest zu danken.

Draußen drehten sich inzwischen schon die Karussells und auch die Getränke-und Essstände luden schon ein. In der Schulstraße war der Trödelmarkt aufgebaut, der bald dicht belagert war. Dort konnte alles gekauft werden, von Kinderkleidung und Spielzeugsachen über Antikes und gebrauchten Gegenständen aus dem Haushalt. So gingen viele Besucher dick bepackt wieder nach Hause,

Wer noch etwas Geld übrig hatte, der ging wieder ins Festzelt, denn dort gab es aus Quensells Küche Leckeres zum Mittagessen. Ins Zelt wurden aber auch schon die vielen Torten für das große Etelser Kuchenbuffet gebracht, das die Mitarbeiterinnen der Kirchengemeinde betreuten.

hu

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