Kirchengemeinde Etelsen lädt zum Neujahrsempfang ein und blickt auf ein aufregendes Jubiläumsjahr zurück / Dank an die Mitarbeiter

„Soll noch einer sagen, in unserer Gemeinde ist nichts los“

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Im offenen Teil des Neujahrsempfangs plaudern die Besucher angeregt miteinander.

Etelsen - Mit einem flotten Lied begrüßte der Etelser Gospelchor die Besucher. Die Kirchengemeinde hatte zum Neujahrsempfang mit Gottesdienst geladen, und dazu kamen gestern unter anderem Vertreter von örtlichen Vereinen, Verbänden und Organisationen. Gut gefüllt war die Kirche, sehr zur Freude von Pastor Martin Beckmann. Vorn der große geschmückte Weihnachtsbaum, zum letzten Mal in vollem Glanz. „Vor vier Tagen war Epiphanias und damit das Ende der Weihnachtszeit“, so Beckmann.

Der Empfang stand ganz im Zeichen des vergangenen Jahres. „2015 war ein Jahr der Jubiläen: Wir feierten 50 Jahre Kirche, 25 Jahre Gospelchor, zehn Jahre Kinderchor und fünf Jahre Frauenfrühstück“, leitete der Vorsitzende des Kirchenvorstands Jürgen Neumann ein und erinnerte an die große Feier im Juni, den Jubiläumsgottesdienst am Erntedanksonntag und einiges mehr: „Soll noch einer sagen, in unserer Gemeinde ist nichts los.“ Willi Meyer hatte die Veranstaltungen gefilmt – ein kurzer Zusammenschnitt seiner Filme war auf der großen Leinwand zu sehen. „Das zeigt, dass unsere Kirche ein Kulturzentrum geworden ist“, so Neumann. Seine Vorschau: „2016 ist ebenfalls ein Jubiläumsjahr – unsere Kirchengemeinde wird 50 Jahre alt. Außerdem steht eine Visitation ins Haus.“

Die beiden Jubiläen nahm Beckmann zum Anlass für seine Predigt. „Wir haben den 50. Geburtstag unserer Kirche groß gefeiert und lassen den Geburtstag unserer Gemeinde ruhig angehen. Es wird ein sparsames Jahr, ein Sabbatjahr, denn wir können vom vergangenen Jahr zehren.“

Was nicht heißt, dass Pastor und Helfer ihre Hände in den Schoß legen. Beckmann erklärte, was Sabbat bedeutet: „Wir sollen nicht arbeiten wie ein Tier, sondern wie Gott: am Sonntag ausruhen.“ Menschen sollen nicht wie Maschinen funktionieren und sich in der Geschäftigkeit des Lebens verlieren, sonst bekommen sie die Folgen schmerzlich und schmerzhaft zu spüren. Stattdessen sollte freie Zeit genutzt werden, um selbst zur Ruhe zu kommen.

So will Beckmann auch das Sabbatjahr 2016 verstanden wissen: als Jahr, in dem alles zur Ruhe kommt. Als Jahr des Neuanfangs. Als Zeichen der göttlichen Ruhe und des Durchatmens. Als Aufbruch und Weg hin zu Gott. „Wir brauchen Wellness für Gottes gute Schöpfung, also auch für unsere Kirchengemeinde“, schloss er.

Anschließend dankte der Pastor den Ehrenamtlichen, die mit Zeit, Kraft und Engagement dabei waren. Ein Dankeschön ebenfalls an die ausgeschiedenen Mitarbeiter: aus der Spielkreisarbeit Renate Meyer, aus dem Basar- und Bastelkreis Angela Schmalz und Petra Ahrens, aus der Redaktion des Gemeindebriefs Kirsten Köcher, aus dem Team der Gemeindebriefverteiler Uschi Westermann und Jürgen von Gierke, aus dem Gospelchorbeirat Ilse Richter-Kastenholz und Inga Leymann, aus der Hoya-Konfirmandenarbeit dem Jahrgang der mitarbeitenden Eltern und als Leiterin des Kirchenchors Tamara Folkers.

Den neuen Mitarbeitern der Gemeinde wünschte Beckmann viel Freude bei ihrer Arbeit: in der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kinderkirche Moritz Körner, Pia Meissner und Mette Bresagk, im Basar- und Bastelkreis sowie im Seniorenmitarbeiterteam Elfriede Beck, im Besuchsdienstteam Luise Hoffmann, in der Redaktion des Gemeindebriefs Timm Wundes, im Verteilerteam Heidi Bohling, Ute Schmechel und Michaela Sievers, im Gospelchorbeirat Meike Schubert und Siglinde Tariku und in der Konfirmandenarbeit dem neuen Jahrgang der mitarbeitenden Eltern.

Der Gospelchor leitete mit dem peppigen „O happy Day“ zum offenen Teil des Empfangs über. Anschließend war die Kirche erfüllt von fröhlichen Stimmen. Es wurde bei Kaffee, Keksen und Prosecco angeregt geplaudert. Wer sich in diesem Jahr noch nicht gesehen hatte, tauschte Neujahrswünsche aus. Und mittendrin Pastor Beckmann mit einem Glas in der Hand und ebenfalls alles Gute wünschend.

is

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