Anschauungsunterricht

Vom Kindergarten Daverden in den Schweinestall

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Vor dem Schweinestall wurden die Daverdener von Mechthild und Rudolf Lüdemann in Empfang genommen.

Daverden - Tiere waren in den vergangenen Tagen das große Thema in der orangenen Gruppe des Kindergarten Daverdens. Da war dann auch eine Katze zu Besuch. Über das Schwein hat man auch gesprochen. Dessen Besuch in der Kita bot sich nun nicht unbedingt an. Aber umgekehrt ließ sich etwas machen.

Der Daverdener Landwirt Dr. Rudolf Lüdemann bot Kindern und Erzieherinnen einen Besuch in einem seiner Mastställe an. „Machen wir“, lautete der Entschluss und so fuhr man nach Blender, wo die Daverdener von Mechthild und Rudolf Lüdemann begrüßt wurden.

„Habt ihr denn schon mal ein lebendiges Schwein gesehen?“, wollte Rudolf Lüdemann eingangs wissen. Nur wenige Hände gingen in die Höhe. Interesse weckten aber erst einmal zwei Trecker, einer mit einem Spritztank ausgerüstet. Was macht ein Bauer damit? Das wussten die Kinder schon eher. „Um die Pflanzen zu schützen, müssen wir spritzen, aber nur in umweltverträglicher Dosierung“, so Lüdemann und versprach den Kindern, dass sie am Schluss selbst auf einem Trecker Platz nehmen könnten.

Dann gab es da noch zwei Silotürme, mit Futter für die Schweine. Frage an die Kinder: „Was fressen die Schweine denn?“. Antwort: Hafer, Wasser und Milch.

Stimmt nicht ganz: Es gibt Mais und Weizen, vermischt mit Wasser. Die vorgeschlagenen Äpfel und Melonen waren Lüdemann dann doch zu teuer.

Innenleben eines Siloturms entdeckt

Kindern und Erzieherinnen bekamen das Innenleben eines Siloturms zu sehen. Dort wird dann Gerste und Weizen zu Mehl verarbeitet. Wasser, Molke und Mehl werden dann als Hofmischung für die Schweine gemischt.

Natürlich wollten die Kinder auch richtige Schweine sehen. Also ging es in einen der Ställe.

„Wir haben hier etwa 1.000 Schweine“, erklärte Mechthild Lüdemann einem kleinen Fragesteller. Im ersten Stall sahen die Kinder ältere Schweine, die bald zum Schlachter kommen werden.

Weiter zu einem Stall, in dessen Buchten sich viele kleine Schweinchen tummelten. Rudolf Lüdemann öffnete eine der Türen und die Kinder konnten Kontakt zum Borstenvieh aufnehmen. „Ich habe eben ein Schwein geknutscht,“ sagte stolz ein Junge. Anderen Kindern reichte es, die Tiere zu streicheln.

Allerdings mochten sich auch nicht alle Kinder lange in den Ställen aufhalten, der Geruch war gerade für die Mädchen und Jungen, die noch nie Kontakt mit lebenden Schweinen hatten, schon ganz schön kräftig bis streng.

Gefallen hat der Ausflug aber trotzdem. Nicht nur, weil Mechthild Lüdemann auch für Getränke gesorgt hatte.

hu

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