Kindergarten Etelsen feiert mit Ehemaligen, Zukünftigen und Nachbarn

Ein Sommerfest voller Farbe

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Lange Schlangen gab es beim Kinderschminken.

Etelsen - Kunterbunt ging es zu in der Kita Etelsen. Leiterin Elke Hochsattel und die 18 Erzieherinnen von Kindergarten und Krippe hatten zum Sommerfest gebeten. Dazu kamen unzählige Kinder, Eltern und Großeltern. Auch Ehemalige und Zukünftige, also Mädchen und Jungen, die nach den Sommerferien in die Krippe oder den Kindergarten gehen, schauten vorbei. Nachbarn waren ebenfalls eingeladen.

„Farbenwelten“ lautete das Motto des Fests, und dementsprechend war das Gelände mit bunten Girlanden, Bändern und Wimpeln geschmückt, die im Wind flatterten. Auch drinnen war es farbenprächtig. „Das Motto war in den vergangenen Wochen unser Thema, und die Kinder gestalteten dazu Kunstwerke“, sagte Hochsattel. Die waren denn auch überall zu bewundern.

Das Sommerfest war von Anfang an gut besucht und an den Stationen war richtig was los. Gut zu tun hatten die beiden Erzieherinnen beim Kinderschminken – es bildete sich eine lange Warteschlange, die einfach nicht kürzer werden wollte. Kein Wunder – die Frauen zauberten den Kleinen farbige Kunstwerke aufs Gesicht. Manch ein Kind nutzte die Gelegenheit, sich derart hübsch geschminkt fotografieren zu lassen, einige allein, andere mit Freunden oder mit der Familie.

Erst die Perle aus dem Sand sieben und sie dann mit dem Löffel vorsichtig durch einen Parcours – Flatterbandvorhang und Hütchenslalom – tragen und in ein Kästchen legen. Das ganze dreimal. Die Belohnung: Mit der Kübelspritze Dosen umwerfen. Das bereitete den Mädchen und Jungen riesigen Spaß.

Nebenan hatten die kleinen Besucher in Nullkommanichts Sprühbilder fertig. Die Vorbereitungen dauerten da schon etwas länger. „Erst den Kittel anziehen, damit die Farbe auf der Leinwand bleibt und nicht in die Kleidung gerät“, sagte Erzieherin Bettina Hase. Das sahen Lisa und Cheyenne ein. Dann aber sprühten sie, was die Flaschen hergaben, und Hase musste für Nachschub an verdünnter Fingerfarbe sorgen. Das fertige Bild trug die Erzieherin ins Haus: „Fenster auf und Durchzug, so trocknen die Bilder am schnellsten.“

An weiteren Stationen warfen die Kinder Sandsäckchen durch bunte Hula-Hoop-Reifen und zeigten beim Spiel „Twister“ ihre Gelenkigkeit. Ebenfalls gut angenommen: Die Farbenschleuder. Die funktioniert wie eine Salatschleuder. „Farben in die Mitte tropfen und dann mit Schwung und Kraft drehen“, erklärte die Betreuerin. Dadurch wird die flüssige Farbe nach außen gedrückt, und aus den Punkten werden dem Rand zustrebende Striche.

Teamarbeit war beim „Strippenzieher“ gefordert: Die Kinder sprachen untereinander ab, was sie malen wollten, bevor jeder ein Band des Geräts griff, das sie mal straff zogen, mal lockerließen und so gemeinsam malten.

Nicht zu vergessen die Cafeteria, beliebter Anlaufpunkt vieler Erwachsener. „Eltern haben dafür Kuchen gebacken“, freute sich Leiterin Hochsattel. Die Kinder dagegen zogen Eis dem Kuchen vor.

is

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