Riesiger Andrang beim Tag der offenen Tür der Stiftung Waldheim

Keiner geht mit leeren Händen

Allerhand Schönes entdeckten die Besucher beim Tag der offenen Tür der Stiftung Waldheim.

Clivenhagen - Alle Parkplätze im weiten Umfeld schon vor der Eröffnung belegt – das übliche Bild beim Tag der offenen Tür der Stiftung Waldheim. Bei teilweise sonnigem Herbstwetter kamen Am Sonntag noch mehr Besucher als sonst, so dass die großen Tische mit den Tombolapreisen schon zwei Stunden vor Schluss ziemlich leer waren.

Der Besucheransturm war so gewaltig, dass sich vor dem Verkaufsstand für die Essensmarken lange Schlangen bildeten. Fast alle Besucher wollten die Kohl- und Pinkelsaison im Waldheim eröffnen. Ganz zu schweigen von den vielen anderen Leckereien wie Waffeln und Torten.

Die Besucher genossen auch die Session im Musikraum und die Aufführungen im Theaterkeller. - Fotos: Hustedt

Auch wer keine Tombolalose gekauft hatte, brauchte nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen, denn das Basarangebot war reichlich. In der Helene-Grulke-Schule gab es einen Flohmarkt und in der Senioren-Tagesstätte zeigten die Waldheim-Senioren, was sie so alles aus Wolle herstellen, zum Beispiel Sets und Taschen. Auch ein Spinnrad wurde unentwegt bewegt. Aber auch die Kalender und Weihnachtsgestecke waren im Angebot. In einer Kunstausstellung waren die farbenfrohen Bilder der Heimbewohner zu bewundern. Die Besucher genossen auch die Session im Musikraum und die Aufführungen im Theaterkeller.

Kunstvolle Handarbeiten waren in der Näherei zu bewundern und zu kaufen, denn die Damen der Näherei boten verschiedene Taschenvariationen an – jede ein Unikat. Auch selbst genähte Tischdecken, Schürzen und allerlei Selbstgestricktes für die kalte Jahreszeit waren im Angebot.

Der Besuch der Tagesförderstätte am Kuckucksweg lohnte sich ebenfalls, denn in den dortigen Werkstatträumen gab es Holzarbeiten wie Steckenpferde, Vogelhäuschen, Brotkörbe und Spielzeug zu kaufen, außerdem Gestecke und Schmuck. Auch von den Bewohnern hergestellte Decken, Taschen und Körbchen fanden begeisterte Abnehmer. Dazu gab es reichlich Informationen über die Arbeit in der Stiftung Waldheim. In der Helene-Grulke-Schule wurden Unterrichtsmaterialien vorgestellt, es gab dort aber auch Mitmachaktionen und einen Einblick in Therapien sowie Informationen zur unterstützenden Kommunikation. In der Senioren-Tagesstätte lockten Mitmachaktionen für Kinder und Infos zur Seniorenbetreuung. Auch in der Tagesförderstätte gab es Mitmachaktionen für Kinder.

Zwischendurch bot sich immer wieder eine Möglichkeit zum Ausruhen, so im Dachcafé, in der Waffelbäckerei oder in der Fahrradscheune, wo Glühwein und Punsch ausgeschenkt wurden. So gingen die fünf Stunden der offenen Tür für die Besucher viel zu schnell zu Ende, denn alles zu erkunden, erforderte schon so seine Zeit.

hu

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