Bildband „Ut de Schooltiet“ von Heinz Kleinschmidts präsentiert

125 Jahre Schulgeschichte posthum publiziert

Verleger Harald Nienaber und Theda Henken, Vorsitzende des Vereins für Kultur und Geschichte Daverden (links), dankten allen Helfern für die Fertigstellung. Sie und einige Familienangehörige von Heinz Kleinschmidt bekamen jeweils ein Exemplar geschenkt.

Langwedel - Von Wiebke Bruns. „Von und für Heinz Kleinschmidt“, so steht es in dem neuen Bildband „Ut de Schooltiet“. Das Werk war für den im vergangenen Jahr verstorbenen Daverdener eine Herzenssache und es hätte ihm gefallen, da waren sich bei der Buchvorstellung am Sonntag alle einig. Der Ort für die Präsentation ganz sicher auch, schließlich war er passend gewählt. Im alten Küsterhaus in Daverden, die früher auch Dorfschule war, wurde die Fertigstellung des Werkes im Rahmen eines Sommerfestes gefeiert.

„Wir sind sehr froh, den Bildband zuerst präsentieren zu können“, bekannte Theda Henken, Vorsitzende des Vereins für Kultur und Geschichte Daverden. „Heinz würde sich sehr freuen. Es ist ein wunderschöner Bildband geworden“, so Henken. Und ihr Dank galt allen Unterstützern, die an der Fertigstellung des Werkes mitgewirkt hatten.

Zahlreich war das Publikum im Küsterhaus erschienen, um bei der Vorstellung des Bildbandes „Ut de Schooltiet“ von Heinz Kleinschmidt dabei zu sein. Mit dem ehemaligen Schulhaus hätte dafür kaum ein passenderer Ort gefunden werden können.

Allen voran dankte sie dem Verleger Harald Nienaber und der erinnert sich noch gut, wie Heinz Kleinschmidt mit der Idee zu dem Bildband an ihn herangetreten war. „Das kriegen wir schnell fertig“, habe der Daverdener, mit dem er einige Chroniken erstellt hat, damals gesagt. Doch für eine schnelle Veröffentlichung, dafür sei Kleinschmidts Arbeit viel zu akribisch gewesen. Sieben Jahre gingen ins Land und das Ergebnis kann sich umso mehr sehen lassen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Buch noch einmal erscheinen wird“, sagte der Verleger. Es dokumentiert auf 280 Seiten rund 125 Jahre Schulgeschichte in der Gemeinde Langwedel.

Ein Verdienst auch aller Helfer, die Kleinschmidt noch „bestellt“ habe, wie Nienaber schmunzelnd anmerkte. Zum Dank gab es für diese jeweils ein Exemplar geschenkt. Zwei Bücher erhielten Kleinschmidts Schwester und ein Neffe. Ralf Vogts dankte dann auch im Namen der Familie für die Fertigstellung des Bildbandes. „Mensch, das ist noch was Tolles geworden“, hätte sein Onkel sicher dazu gesagt, meinte Vogts. Selbstverständlich auf Plattdeutsch.

Um sich direkt einen Bildband zu sichern, zückten viele schon beim Sommerfest im Küsterhaus das Portmonee. - Fotos: Bruns

Der Verkauf startete noch vor Ort. „Da brauch’ ich gar nicht lange zu blättern, das nehm’ ich mit“, entschied kurzentschlossen eine Besucherin. Viele sahen es genauso und zückten ihr Portmonee. Und auf so manchem Kaffeetisch im Garten lag kurz darauf der neueste Langwedeler Bildband. 750 Exemplare gibt es. Erhältlich ist das Buch zum Preis von 20 Euro im Langwedeler Rathaus, in der Buchhandlung Vera Rohrberg in Langwedel, der Postfiliale Rolf Meyer Baustoffhandel in Etelsen, beim Verein für Kultur und Geschichte Daverden, beim Langwedeler Kulturverein, im Büro der Kirchengemeinde Etelsen sowie im Haus der Werbung in Verden.

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