Etelser fordert Sanierung der Strecke an L158

Holpriger Radweg als Ärgernis

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In der Nähe der Tierarztpraxis in Etelsen weist der entlang der Landesstraße führende Radweg, den Johann Krüger hier zusammen mit seinem Enkel Loic befährt, besonders viele Absackungen, Löcher und Risse auf.

Etelsen - Der Radweg entlang der Landesstraße von Daverden nach Etelsen sei „eine Gefahr für die Benutzer“, beklagt Johann Krüger. Der Rentner ist auf der Strecke häufig mit dem Fahrrad unterwegs und passiert dabei Absackungen, Risse und Löcher. Zuständige Behörden und Politiker habe er wiederholt auf den „unzumutbaren Zustand“ des Wegs hingewiesen, „doch es hat sich bisher nichts getan“.

Zuletzt versprach der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt Abhilfe in dieser Angelegenheit. „... deshalb macht die CDU Langwedel Druck für die schnelle Sanierung des Radweges entlang der Landesstraße 158 von Daverden nach Etelsen“, war er vor der Wahl im September in einer Publikation zitiert worden.

Bei einem Ortstermin im März hatte nach Angaben von Krüger bereits der inzwischen abgewählte Landtagsabgeordnete Adrian Mohr (CDU) guten Willen bekundet. „Ja, er wolle sich der Sache annehmen“, habe es damals geheißen.

„Und von der damaligen SPD-Landtagskandidatin Dr. Dörte Liebetruth bekam ich eine Zusage, warte aber bis heute auf einen Besichtigungstermin“, berichtet Johann Krüger. „Aber ich habe die frisch gewählte Abgeordnete jetzt noch mal angeschrieben.“

Immer wieder mache er zudem das Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Verden und die Straßenmeisterei in Oyten auf den Zustand der Strecke aufmerksam. Er bekomme immer wieder die gleiche Antwort: „Für die Sanierung des Radweges ist kein Geld da. Hierfür sollten die Landtagsabgeordneten sorgen, „wir können immer nur reparieren.“

Warnschildern können nur vorübergehende Lösung sein

Das Aufstellen von Schildern, die die Radfahrer auf die schlechte Wegstrecke hinweisen, kann aus Sicht von Krüger allenfalls eine vorübergehende Lösung sein. Aber das werde tausendfach andauernd in der ganzen Republik praktiziert, „sozusagen zur Absicherung der Behörden bei Unfällen“, bemängelt der Etelser.

Johann Krüger „platzte dann der Kragen, als ich mit meinem Fahrrad einen Beinahe-Unfall hatte. Denn erneut war die Fahrbahn mittig abgesackt“. Diesen Vorfall habe er sofort der Polizei gemeldet. „Eine Anzeige gegen das Straßenbauamt wollte diese leider nicht aufnehmen.“ Aber sie habe die betreffende Behörde immerhin informiert. „Noch am selben Tag wurde der Radweg in diesem Bereich geflickt.“

Inzwischen gebe es auf einer Strecke von etwa einem Kilometer wohl 50 notdürftig ausgebesserte Stellen, hat Johann Krüger festgestellt. „Und immer wieder sackt die Fahrbahn ab, sodass eine Begegnung mit anderen Radfahrern an vielen Stellen, gerade im Dunklen, lebensgefährlich ist.“ 

mm

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