Ausverkauf für ein Kinderbuch

Ein Hoffest und die Suche nach dem Ende der Welt

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Dieser alte AWK-Einachstrecker wird am 9. Juli nebst Zubehör versteigert, wie so manche andere Einzelstücke auch. Sinn und Zweck der Übung: Unterstützung für Sabine van Lessens neues Kinderbuch.

Langwedel - Den etwas ungewöhnlichen Start für ein Kinderbuch haben sich die Autorin Sabine van Lessen und Illustratorin Silke Thoss aus Berlin ausgesucht: Das Hoffest am Sonnabend, 9. Juli in Langwedel-Förth auf dem Hof Nolte. Dort , wo das gesamte Inventar vom Geschirr über 100 Jahre alte Postkarten bis hin zu diversen Antiquitäten und landwirtschaftlichen Geräten verkauft wird , fällt auch der Startschuss für das Kinderbuch „Auf der Suche nach dem Ende der Welt“.

Die Bremer Autorin, die früher Werke unter anderem im Hauschild-Verlag veröffentlichte, hat eine besondere Beziehung zu ihren Unterstützern vom Langwedeler Kulturverein und gehört somit zu einem kulturellem Netzwerk, das sich über Jahre im Flecken entwickelt hat.

So soll das Cover des Buches aussehen.

Nicht ohne Grund könnte der Anfang der Welt im Buch „Auf der Suche nach dem Ende der Welt“ in Verden liegen. Sabine van Lessen: „„Verden gefällt mir. Es hat Charme und die Aller. Verdener werden erkennen, dass „Auf der Suche nach dem Ende der Welt“ teilweise hier verortet ist. Und doch ist es eine Geschichte, die überall auf der Welt spielen könnte, darin liegt der Reiz. Vielleicht wird es das erste Buch, durch das wir hindurchspazieren können, denn die Originale der Künstlerin Silke Thoss werden einige Meter groß sein. Nicht nur im Hintergrund gibt es einige Verdener und Verdererinnen, die sich für das Buch stark machen und es von der ersten Idee bis zur Realisierung begleiten.“

Das Kinderbuch, das mit Silke Thoss’ Illustrationen aufgrund des künstlerischen Anspruches vielleicht sogar stärker Erwachsene anspricht, handelt von Herrn A., der eines Tages seiner Familie offenbart, dass er das Ende der Welt suchen möchte.

Los geht es mit der Straßenbahn. Die Suche führt immer weiter Richtung Meer, wo er dem Ende der Welt näher zu sein scheint. Nach neun Monaten, sieben Tagen, einer Stunde und fünf Minuten meint Herr A., am Ziel zu sein. Doch dann fällt ihm ein, dass er das Ende der Welt nicht filmen kann. In diesem Moment tiefster Verzweiflung tippt ihn ein Junge an und erklärt, dass er Herrn A. zwar nicht das Ende, aber den Anfang der Welt zeigen könne. Wo dieser wirklich liegt, wird man erst erfahren, wenn das Buch fertig ist.

Letztendlich kann jeder Hoffest- Besucher zum Erfolg etwas beitragen, denn der Erlös aus dem Inventarverkauf des Hofes Nolte „Am Lauenhof 1“ ist für die Produktion des Buches bestimmt. Jede verkaufte Zinkwanne, jedes Leinentuch oder altes Eisenbahnsignal kommt dem Projekt zugute und kann ab 9 Uhr erworben werden.

Interessante Einzelstücke wie ein alter AWK-Einachs-Traktor, antike Nähmaschinen oder Möbelstücke kommen auf der Versteigerung ab 13 Uhr unter den Hammer. Für Unterhaltung bei einem Glas Bier und einer Bratwurst sorgen „Silky and the Tossers“ mit einer Mischung aus Rock ‘n‘ Roll und Countrymusik.

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