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Hank Harper will in Daverden seine Rache

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„Los, Männer! Gebt dem Gitter mal einen ordentlichen Ruck!“ Hank Harper lechzt nach Freiheit und sinnt auf Rache an den Indianern, die ihn ins Gefängnis gebracht haben.
„Los, Männer! Gebt dem Gitter mal einen ordentlichen Ruck!“ Hank Harper lechzt nach Freiheit und sinnt auf Rache an den Indianern, die ihn ins Gefängnis gebracht haben. © Axel Junge

Daverden – Gleich hinter den Windungen der weiten grünen Wiesen, dort wo der kleine Fluss sich leise flüsternd am Rand des großen Waldes schlängelt, da ist der Wilde Westen. Widerspruch ist die nächsten gut zwei Wochen völlig zwecklos. Wer von der Hauptstraße seinen Weg ins Daverdener Holz nimmt, seine Blechkutsche auf dem Schützenplatz abstellt, seine Schritte über den kleinen Weg zum Hang des Waldes lenkt, wird auf der Freilichtbühne nur bestätigen können: „Ja. Das ist keine Bühne, das ist der Westen. Hier gibt es etwas zu erleben.“ Die Freilichtbühne Daverden feiert am Freitagabend Premiere des neuesten Märchenstücks aus der Feder von Edelfried Hennig: „Wilder Westen – Große Taten II“, Untertitel „Harpers Rache“.

Fans der Freilichtbühne erinnern sich vielleicht: Im ersten Teil schaffte es das junge Indianermädchen Aniki, den elenden Schurken Hank Harper hinter Schloss und Riegel zu bringen, nachdem seine echt üble Bande überlistet worden war. Harper sitzt immer noch hinter Gittern. Er wäre aber nicht der fiese Schurke, der er nun einmal ist, wenn er nicht nach blutiger Rache gierte. Sobald er wieder raus ist, will er das Dorf von Aniki dem Erdboden gleich machen. Das hat er geschworen.

Im Knast eine große Lippe riskieren kann der Harper leicht. Was die Indianer aber unruhig machen sollte: Harpers Bande ist frei und will ihren Boss rausholen. Das lässt wirklich Übles befürchten.

Was die Sache nicht besser macht: Die Indianer planen und bereiten eine Feier vor. Aniki, die Harper schon 2007 ins Gefängnis brachte, ist schon lange fort, um in der großen Stadt zu leben. Und ihre Tochter Sikari, die einmal Häuptlin werden soll, ist viel zu jung, um einen Stamm zu führen... Oder?

Das Werbebanner ist schlicht. Die zwei Stücke sind garantiert sehenswert.
Das Werbebanner ist schlicht. Die zwei Stücke sind garantiert sehenswert. © Wenck

Es wird spannend, garantiert. Lustig bestimmt auch. Premiere ist am Freitag um 19 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen am Wochenende, 18. und 19. Juni, jeweils um 16 Uhr sowie am 25. Juni um 16 Uhr und am Sonntag, 26. Juni um 10 Uhr. Eintrittskarten lassen sich mit genauer Platzauswahl zum Preis ab 8 Euro über www.freilichtbuehne-daverden.de buchen. Vorbestellen über Telefon 0176 / 786 822 59 geht aber auch. Zu den Vorstellungen gibt es immer eine Tageskasse, für die, die kurzentschlossen kommen möchten.

Die plattdeutsche Komödie hat in einem Monat in Daverden Premiere, ab 13. August wird „Die Aukschoonsschoster“ gespielt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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