Ohne große Werbung mehr Blutspender als im vergangenen Oktober

Daverden: „Habe Hochachtung“

Axel Rode aus Daverden kam jetzt zum 50. Mal zum Blutspenden.
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Axel Rode aus Daverden kam jetzt zum 50. Mal zum Blutspenden.

Daverden – Blutspenden werden auch während der Corona-Pandemie täglich benötigt. Darauf hinzuweisen wird der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes nicht müde. Daher rufen sowohl der DRK-Ortsverein Daverden/Langwedel als auch der DRK-Ortsverein Etelsen regelmäßig zu Blutspenden auf – wie jetzt in der Aula der neuen Oberschule in Langwedel. Die ist pandemiebedingt immer noch nicht offiziell eingeweiht und der Bevölkerung nicht vorgestellt worden – und so bietet die Blutspende auch noch die Gelegenheit, die neue Schule einmal von innen zu sehen, wenigstens ein Stück weit.

Auch ohne große Werbung hatte die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Ruth Stumpe gehofft, dass es eine gute Beteiligung geben würde. Und sie wurde nicht enttäuscht. 148 Menschen kamen in die Oberschule, 30 mehr als im Oktober des vergangenen Jahres.

Acht Teilnehmer kamen zu ihrer ersten Blutspende. Lothar Kuhlmann aus Langwedelermoor wurde an diesem Tag für seine 120. Blutspende ausgezeichnet. Neben Axel Rode aus Daverden kam ein weiterer Blutspender zu seiner 50. Blutspende. Beide erhielten ein besonderes Dankeschön.

„Ich habe eine Hochachtung vor den Blutspendern, die trotz Pandemie kommen“, erklärte Ruth Stumpe. Jahrzehntelang hat das Team des DRK-Ortsvereins sich bei den Spenden mit einem Imbiss für die gute Tat bedankt – das muss in diesen Zeiten leider ausfallen.

Dafür nimmt es das DRK in diesen Tagen mit dem Gesundheitscheck bei allen potenziellen Spenden noch genauer als sonst schon. Bei allen wurde zunächst die Körpertemperatur gemessen und darauf hingewiesen, dass Spendenwillige selbstverständlich nicht unter Quarantäne stehen oder in den vergangenen zwei Wochen Kontakt mit einer virusinfizierten Person gehabt haben dürfen. Anschließend wurden die persönlichen Daten überprüft sowie Blutdruck und Puls gemessen. Erst dann durften die Spender auf einem sogenannten Entnahmebett Platz nehmen. Ihnen wurde etwa 500 Milliliter Blut entnommen. Bevor dieses zum Einsatz kommt, wird es noch im Labor überprüft.

Nach vollbrachter Tat sollten die Spender zehn Minuten ausruhen. Das bekannte Buffet, sonst immer liebevoll von den Helferinnen des DRK-Ortsvereins hergerichtet und gern angenommen, gab es, wie erwähnt, nicht. Wer mochte, konnte aber eines von unterschiedlich bestückten Lunchpaket mitnehmen und durfte sich des Dankes und der Anerkennung des DRK gewiss sein.

„Spender übernehmen mit der Blutspende ein gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung“, betonte Ruth Stumpe und wies auf den nächsten Blutspendetermin in der Oberschule am 24. September hin.  whu

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