Grundschule Langwedel hat dank Förderverein und KSK-Stiftung neue Attraktion

In jeder Pause stürmen Kinder den „Seilzirkus“

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Der neue „Seilzirkus“ auf dem Hof der Grundschule Langwedel macht den Kindern richtig Spaß und darüber freuen sich auch Schulleiterin Berit Blottner (Dritte von rechts), Vize-Verwaltungschef Rolf Korb (Zweiter von rechts), Sparkassenleiter Michael Goerdel (Dritter von links) sowie Claas Meineke (rechts), Katja Neufeld und Holger Lemke vom Vorstand des Schulfördervereins.

Langwedel - Fast alles dreht sich bei den Kindern in der Grundschule Langwedel um den neuen „Seilzirkus“, zumindest in den Pausen. „Am Anfang war hier sogar der Fußballplatz leer“, hat Schulleiterin Berit Blottner beobachtet. Gestern wurde das vom Förderverein der Schule und der Stiftung der Kreissparkasse Verden finanzierte Spielgerät offiziell eingeweiht.

Dazu hatten sich bei herrlichem Spätsommerwetter etliche Eltern und Kinder auf dem Schulhof eingefunden. Dort begrüßte Claas Meineke, Vorsitzender des Fördervereins, außerdem Rolf Korb, Vize-Verwaltungschef der Gemeinde, und Michael Goerdel, Leiter der Sparkasse Langwedel, der die erkrankte Geschäftsführerin der Sparkassen-Stiftung, Dr. Beate Patolla, vertrat.

Die Idee, den Schulhof neu zu gestalten, sei schon vor zehn Jahren aufgekommen, erinnerte Meineke. Damals habe der Gedanke vorgeherrscht, dort ein „grünes Klassenzimmer“ zu errichten. Doch dieses Ansinnen verlief im Sande.

Als sich im vorigen Jahr eine aus Eltern und der Schulleitung bestehende Arbeitsgruppe daran machte, das Vorhaben, den Hof attraktiver herzurichten, nun endlich in die Tat umzusetzen, „sollte es zunächst eine Kletterburg werden. Aber darauf hätten nicht so viele Kinder Platz gehabt“, berichtete Meineke von den „Überlegungen“.

Die AG habe sich dann „vom Vorteil des Seilzirkusses überzeugen lassen“. Denn dieses vielarmige Klettergerät können nicht nur sehr viele Kinder auf einmal benutzen, sondern es fördere auch die motorischen Fähigkeiten der Mädchen und Jungen, hob der Vorsitzende hervor.

Die Anschaffung des „Seilzirkusses“ hat 18500 Euro gekostet. 5000 Euro davon habe dankenswerterweise die Sparkassen-Stiftung bezahlt, sagte Claas Meineke, der Großteil der Summe stammt jedoch aus Mitteln des Fördervereins. Für die Finanzierung des Geräts hätten Mütter und Omas über Jahre „wohl 1000 Torten gebacken“, die dann bei Veranstaltungen, vor allem beim Hobbymarkt im Frühjahr im Rathaus, für den guten Zweck verkauft wurden.

„Es lohnt sich also, viele Torten zu backen, wenn man hier das Ergebnis sieht“, nahm Rolf Korb, Hauptamtsleiter bei der Gemeinde, die Träger der Grundschule ist, den Faden auf. Und er ergänzte, dass auch der Flecken Langwedel für die neue Attraktion dort Geld locker gemacht hat. Den Erdhügel auf dem Hof zu beseitigen, eine Baugrube auszuschachten, um Betonstützpfeiler einlassen zu können, und die Montage des Geräts hätten 12000 Euro verschlungen.

In den Herbst- und Osterferien sollen laut Korb weitere Maßnahmen folgen, damit das Außengelände der Schule noch schöner und spannender für die Kinder wird. Große Mikadostäbe als Balancierbalken, zwei Spielhäuser, zwei neue Fußballtore, ein kleines grünes Klassenzimmer, Rollrasen und eine lückenlose, ansprechende Umzäunung sollen diesem Ziel dienen. Dafür gibt die Gemeinde weitere 20000 Euro aus.

mm

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