Hubschrauber im Einsatz

Großeinsatz: Vermisster lässt sich ruhig auf der Weser treiben

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Langwedel - Ein älterer Mann hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verursacht. Beim Campingplatz in Hagen-Grinden bei Langwedel wollte er in die Weser steigen.

Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen, das gerade im Urlaub an der Stelle angelte, wies ihn auf die gefährliche Strömung hin. Der Mann winkte ab: Seit Jahrzehnten schwimme er hier, und es werde schon nichts passieren. Er stieg in den Fluss und war kurz darauf verschwunden. Die Eheleute sorgten sich und riefen die Polizei.Diese löste umgehend den Großeinsatz aus.

Ein Hubschrauber flog die Weser ab, und die Feuerwehr ließ an der Ueser Brücke zwei Boote ins Wasser. (unser Bild). Vom Land aus suchten Einsatzkräfte das Flussufer ab. Schließlich wurde der Mann gefunden. Er lag auf dem Rücken, ließ sich von der starken Strömung treiben und die Sonne ins Gesicht scheinen. Die Polizei ermahnte ihn.

Die beiden Angler zeigten sich überrascht über den Großeinsatz. „Aber wir wollten auf Nummer Sicher gehen. Wir könnten es uns nicht verzeihen, wenn wir morgen über einen tödlichen Schwimmunfall lesen müssten“. Sie rät dem Mann, künftig im Freibad oder an von der DLRG bewachten Stränden schwimmen zu gehen.

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