Gestern Abend nach Kollision mit Poller unterhalb der Wasserlinie aufgerissen

Großeinsatz: Voll beladenes Binnenschiff drohte zu sinken

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Die Gangbord des Binnenschiffes liegt im vorderen Bereich bereits unterhalb der Wasserlinie. Mit vereinten Kräften wird das eindringende Wasser abgepumpt. Am Ende gelingt es, das leckgeschlagene Schiff vor dem Sinken zu bewahren.

Cluvenhagen - Großalarm gestern Abend gegen 19 Uhr. Auf dem Kanal kurz hinter der Schleuse drohte ein Binnenschiff zu sinken.

Die voll mit Kohle/Koks beladene „Nawatrans VI“ (Tragfähigkeit 1280 Tonnen, 80 Meter lang) war mit einer eisernen Einstiegsbrücke und einem massiven im Grund eingelassenen Anlegepoller kollidiert und dabei im Bugbereich unterhalb der Wasserlinie aufgerissen. Tonnen von Wasser strömten in den Bug des Schiffes, das zusehends tiefer sank und backbord Schlagseite bekam.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Langwedel, Etelsen, Cluvenhagen, Achim und Verden waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Vor Ort war auch der Einsatzleitwagen der feuertechnischen Zentrale. Das Wasser wurde mit allen verfügbaren Pumpen aus dem Schiff befördert, wobei später auch leistungsstarke Spezialpumpen des THW zum Einsatz kamen. Zahlreiche Schaulustige säumten das spektakuläre Geschehen.

Mit vereinten Kräften gelang es schließlich bei Einbruch der Dämmerung, das Schiff soweit leer zu pumpen, und das Leck, das lediglich armdick und rund 25 Zentimeter lang war, soweit abzudichten, dass der „Pott“ stabilisiert werden konnte. Neben den Feuerwehren und dem THW waren DLRG-Taucher sowie mehrere Rettungswagen und Polizeikräfte inklusive Wasserschutzpolizei vor Ort. Verletzte waren bei dem Unglück nicht zu beklagen.

Binnenschiff rammt Brücke

Nach der Havarie eines Binnenschiffes auf dem Schleusenkanal an der Weser im Kreis Verden dauern die Bergungsarbeiten am Mittwoch an. © Mediengrupe Kreiszeitung / Florian Kater
Nach der Havarie eines Binnenschiffes auf dem Schleusenkanal an der Weser im Kreis Verden dauern die Bergungsarbeiten am Mittwoch an. © Mediengrupe Kreiszeitung / Florian Kater
Nach der Havarie eines Binnenschiffes auf dem Schleusenkanal an der Weser im Kreis Verden dauern die Bergungsarbeiten am Mittwoch an. © Mediengrupe Kreiszeitung / Florian Kater
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Nach der Havarie eines Binnenschiffes auf dem Schleusenkanal an der Weser im Kreis Verden dauern die Bergungsarbeiten am Mittwoch an. © Mediengrupe Kreiszeitung / Florian Kater
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Nach der Havarie eines Binnenschiffes auf dem Schleusenkanal an der Weser im Kreis Verden dauern die Bergungsarbeiten am Mittwoch an. © Mediengrupe Kreiszeitung / Florian Kater

Den Angaben des russischen Schiffsführers zufolge war das Schiff, das in Richtung Langwedel unterwegs war, hinter der Schleuse Etelsen plötzlich manövrierunfähig geworden und nach links abgedriftet.

Der Schaden an Schiff und Brücke lässt sich noch nicht beziffern. Die abschließenden Bergungs- und Sicherungsarbeiten dauerten noch bis in die Nacht an.

sp

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