Die ganz große Zeltnacht

DLRG-Ortsgruppe Langwedel und Burgbadteam organisieren einen der beliebtesten Ferienspäße

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Respekt: Für ein Erinnerungsfoto trommelten die Zeltnachtorganisatoren alle Kinder zusammen.

Langwedel - Eine spannende und lustige Zeltnacht hatten Schwimmmeister Thomas Becker und die Fachangestellte für Bäderwesen Britta Meyer sowie Torsten Knuppe mit seinem Team von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DRLG) Langwedel im örtlichen Ferienprogramm beworben. Das mal vorweg: Sie hatten nicht zu viel versprochen.

Rund 60 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren nahmen nun dieses Spaßangebot wahr, kamen ins Burgbad und vergnügten sich am Freitag bis nach Mitternacht im Wasser, hell beleuchtet von den Scheinwerfern der Flutlichtmasten.

Die Organisatoren freuten sich über die tolle Beteiligung, das war ja eigentlich bei dem Jahrhundertsommer nicht anders zu erwarten. Die vielen Anmeldungen, die Burgbadnacht gehörte zu den nachgefragtesten Ferienspäßen überhaupt, gingen aber schon ein, als der Sommer in seiner heißen Pracht so noch gar nicht abzusehen war.

Die Sonne schien also mal wieder den ganzen Tag, sorgte für angenehm temperiertes Wasser, alle waren zufrieden, die Kinder wollten gar nicht aus den Becken.

Im Schwimmbad zu übernachten ist etwas Besonderes

Die Breitbahnrutsche im Nichtschwimmerbecken war immer voll belegt. Später, als die letzten Badegäste des Tages dann gegangen waren, kam auch die große aufblasbare Krake und andere feine Wasserspielgeräte hinzu und in die Becken. Die meisten der Kinder und Jugendlichen der Zeltnacht sind im Moment eh täglich im Freibad anzutreffen, aber die großen Spielgeräte im Wasser und dazu die Übernachtung im Bad sind eindeutig doch mal etwas Besonderes.

Nach dem ersten Austoben im Wasser wurden die etwa 30 kleinen Zelte im Nu aufgebaut, das große Mannschaftszelt des Burgbads stand bereits, hier sollten und wollten auch die Betreuungskräfte übernachten.

Spiel und Spaß am und im Wasser war den Kindern angekündigt worden und auch dieses Versprechen hielten die Veranstalter von der DRLG Langwedel und dem Burgbadteam auch. Es wurde gegrillt, es gab Hamburger und dazu Pommes. 

Spät wurde es natürlich, aber das störte keinen

Später, als die Sonne unterging, wurde ein Lagerfeuer entzündet, um das sich alle scharten. Entweder um Stockbrot zu backen oder einfach nur ins Feuer zu gucken. Natürlich wurde es spät, bis die jungen Gäste in ihre Zelte krabbelten, total erschöpft vom Toben. Nach dem gemeinsamen Frühstück – es gab Brötchen und alles, was das Herz begehrt – wurden die Mädchen und Jungen von ihren Eltern wieder abgeholt.

Ob einige der jungen Zeltnachtgäste am Nachmittag dann wieder im Bad gesichtet wurden, ist leider nicht überliefert. 

hu

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