Hobbyturnier soll wiederholt werden

Fußballer spenden an Klinik für kranke Kinder

Reich beschenkt: Karl-Heinz Schierloh (re.) hat zur Spendenübergabe mit Klinikdirektor Hans-Iko Huppertz (links) auch gleich den Wanderpokal mitgebracht, um den nun jährlich zugunsten schwer erkrankter Kinder gespielt werden soll. - Foto: Bahlo
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Reich beschenkt: Karl-Heinz Schierloh (re.) hat zur Spendenübergabe mit Klinikdirektor Hans-Iko Huppertz (links) auch gleich den Wanderpokal mitgebracht, um den nun jährlich zugunsten schwer erkrankter Kinder gespielt werden soll.

Langwedel/Bremen - Wenn man den Empfangsbereich der Prof.-Hess-Kinderklinik am Klinikum Bremen-Mitte betritt, blickt man sofort auf den großen Weihnachtsbaum mit seinen roten Kugeln und einigen bunten Päckchen darunter. Echte Geschenke für die Klinik gab es nun von Karl-Heinz Schierloh.

Neben einem großen Geschenkkorb für das Pflegepersonal brachte der Trainer des Fußballsportvereins (FSV) Langwedel-Völkersen auch einen Umschlag mit. 400 Euro in bar waren darin versteckt. Es ist eine Spende zugunsten krebskranker Kinder, die Karl-Heinz Schierloh nun dem Direktor der Prof.-Hess-Kinderklinik, Hans-Iko Huppertz, überreichte.

Das Geld war bei einem Hobby-Fußballturnier Anfang Dezember zusammengekommen, das Schierloh zusammen mit der FSV Langwedel-Völkersen und dem TSV Thedinghausen auf die Beine gestellt hatte. Zum Organisationsteam gehörten auch Rolf Korb, Vorsitzender der FSV Langwedel-Völkersen, und Hannes Clasen von der Paracelsus-Apotheke in Daverden.

Letzterer hatte einen Wanderpokal gestiftet. Es war in dieser Form die erste Auflage des Turniers, das nach Schierlohs Plänen nun jedes Jahr wiederholt werden soll und von dessen Erlös jedes Mal die jungen Patienten der Prof.-Hess-Kinderklinik profitieren sollen. Um ein Haar hätte das Turnier jedoch gar nicht stattfinden können. Einige Bremer Mannschaften hatten laut Schierloh noch ganz kurzfristig abgesagt.

Teams des TSV Thedinghausen und der FSV Langwedel-Völkersen seien spontan als Ersatz eingesprungen. Nun war Schierloh umso glücklicher, den Turniererlös der Kinderklinik zu übergeben.

„Für den Anfang ist das doch eine ganz ordentliche Summe“, befand Schierloh. Da konnte Klinikdirektor Huppertz zustimmen.

Dieser bedankte sich herzlich „für das überaus große Engagement und die finanzielle Unterstützung, die der Prof.-Hess-Kinderklinik auf diese Weise zugute kommt.“

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