Pläne für Theatersaison im Juli und August mit Märchenstück und plattdeutscher Komödie

Freilichtbühne Daverden hofft

Vorstandssitzung März 2021. Die Freilichtbühne Daverden plant ihre kommenden Saison in einer Online-Konferenz.
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Vorstandssitzung März 2021. Die Freilichtbühne Daverden plant ihre kommenden Saison in einer Online-Konferenz.

Daverden – Nach dem umfangreichen Umbau der Freilichtbühne Daverden im vergangenen Jahr zum 100-jährigen Vereinsjubiläum musste leider coronabedingt die komplette Theatersaison abgesagt werden.

Im Mai 2004 spielten sie in Daverden „Isidor wird Nachtgespenst“. Wenn irgendmöglich soll es in diesem Sommer eine Neuauflage geben.

„Darum hofft jetzt der Vorstand der Freilichtbühne Daverden in diesem Jahr Theaterauführungen durchführen zu können“, erklärt jetzt Günther Kothe für die Theaterleute des TSV Daverden.

Auf der jüngsten Vorstandssitzung der Freilichtbühne, die wie selbstverständlich in diesen Zeiten per Videokonferenz stattfand, wurde beschlossen, in diesem Jahr Theaterstücke einzuüben, um sie auf der Freilichtbühne darzustellen.

In der Hoffnung, dass es die Infektionszahlen und Verordnungen zulassen, ist geplant, das Märchenstück „Isidor wird Nachtgespenst“ von Christina Stenger aufzuführen. Der Freilichtbühne wurde es von der Autorin und vom Verlag gestattet, bedarfsgerechte Anpassungen für das Stück zu unternehmen. Dieses war nötig, um mehr Schauspieler mitwirken zu lassen. Die Premiere soll am Freitag, 2. Juli, sein.

„Ein entsprechendes Sicherheitskonzept für die Zuschauer soll erstellt und umgesetzt werden. Die ersten Proben erfolgen per Videokonferenz“, berichtet Günther Kothe.

Damit aber ein Theaterstück aufführungsreif wird, sind gemeinsame Proben unabdingbar. Dass dies in nächster Zeit möglich sein wird, wünschen sich alle Beteiligten. Sollte wider Erwarten im Sommer ein Zuschauerbesuch wegen der Corona-Pandemie weiterhin nicht möglich sein, ist die Idee, das Theaterstück visuell und/oder akustisch auf neuem Wege zu präsentieren und an das Publikum zu bringen.

„Das kann zum Beispiel ein Videofilm oder ein Hörspiel sein“, so Kothe zu den Überlegungen der Freilichtbühne Daverden. Auch für das plattdeutsche Kriminalstück „De Akte Hannibal“ von Stephan Taphorn bestehe die Hoffnung, Mitte August die Aufführungen auf der Freilichtbühne zu zeigen. Den aktuellen Stand der Dinge und neueste Informationen wollen die Daverdener auch auf ihrer Homepage www.freilichtbuehne-daverden.de bekannt geben.

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