Walpurgisnacht am Häuslingshaus

„Fliegenschiss und Krötenschleim, kommt ihr Leute, kommt herein“

Unverkennbar Walpurgisnacht: Alle Besucher wurden vorab standesgemäß geschminkt. Mit Hut war das Hexen-Outfit perfekt. - Fotos: Hustedt

Langwedel - Da hatte Sigrid Ernst doch Angst, dass das Maifest ausfällt und die Hexen an Langwedel vorbeifliegen, denn beim Aufbau vormittags hatte es noch kräftig geregnet. Doch als es dann nachmittags trocken wurde, kamen doch so einige Hexen zum Häuslingshaus, die nicht zum Blocksberg fliegen wollten. Darüber freuten sich natürlich die Veranstalter vom Langwedeler Kulturverein.

Viele Aktionen für Kinder wurden angeboten, darunter dieser Stand, an dem die Kleinen sich Buttons selbst designen konnten.

Aus Intschede kam der Eiswagen mit dem berühmten Bauernhof-Eis und wurde nicht nur von den Kindern umlagert. Doch zunächst wurden alle Besucher, ob groß oder klein, von Anne Riechert geschminkt. So liefen bald fast alle Besucher mit schönen Verzierungen auf der Wange herum, ob es nun Spinnennetzte waren oder andere Hexenmotive. Die Kinder konnten sich zudem Buttons oder Hexen-Anstecknadeln basteln. Auch ein kleines Lagerfeuer brannte, so dass einige Kinder die Gelegenheit nutzten, um Stockbrot zu backen. Später konnten sie in die kleine Kammer des Häuslsingshauses gehen, wo ihnen Ute Skovlund und Sigrid Fronzek gruselige Geschichten aus dem Buch „Die kleine Hexe“ vorlasen.

Draußen zog es viele Besucher zur Hexen-Bar, denn dort schenkten Sigrid Ettermann und Ute Skovlund Sekt gemischt mit Marillenlikör aus. Das schmeckte vielen Besuchern, so dass die Sektkorken nur so knallten. An einem weiteren Stand wurden dann Bier und andere Getränke angeboten – frei nach dem Motto: „Fliegenschiss und Krötenschleim, Hexenpipi und Spinnenbein, kommt ihr Leute, kommt herein“.

Nebenan hatten die fleißigen Helfer der Ortsfeuerwehr Langwedel ihren Grill angeschmissen und Bratwürste zum Verzehr angeboten – auch ein lohnendes Geschäft. Später dann hing der Hexenkessel über dem Feuer, aus dem es Gulaschsuppe gab.

Doch keine Walpurgisnacht ohne Musik. Die ausgewachsenen Zauberer, Hexen und Regenmacher konnten in Stimmung kommen, als Stefan Bierstedt-Bruhn Livemusik wie Oldies, Rock und Blues darbot. So wurde es trotz der Kälte ein lustiger Abend. Und als Wolfgang Ernst die neueste Errungenschaft des Kulturvereins, einen Feuerkorb, zum Einsatz brachte, war sogar für das passende „Hexenfeuer“ gesorgt. J hu

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