Ganz viel Musik und Gemeinschaft

Feines Gartenfest hinter dem Daverdener Pfarrhaus

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Der alte Garten hinter dem Daverdener Pfarrhaus ist unbestritten ein wunderbarer lauschiger Ort. Wie gemacht für ein Gartenfest mit viel Musik, wie jetzt unter anderem mit dem Singkreis.

Daverden - Die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm - genau das richtige Wetter für ein Gartenfest. Wenn dieses Fest dann auch noch im herrlich gelegenen Daverdener Pfarrgarten gefeiert wird, ist es besonders schön, sodass richtig viele Besucher während der drei abwechslungsreichen Stunden kamen.

Der Sonntag begann mit dem „Alt bis Jung Gottesdienst“, bei dem es auch um die Musik ging. Ein Leben ohne Musik ist trist, mit Musik kann man aber Gefühle ausdrücken, sie berührt die Seele und bringt den Körper in Bewegung. „Glauben und Feiern wollen wir an diesem Sonntag“, so Pastor Lars Quittkat, der wieder Kalli an seiner Seite hatte, der sich für die musikalischste aller Handpuppen hält.

Kalli durfte noch etwas ganz Besonderes machen: das Band zu „Fridolins Kuschelecke“ durchschneiden. Frauke Stomberg, Fachberaterin des Landkreises im Bereich Kindertagesstätten, brachte die Idee zu einer Kuschelecke für Kinder in der Kirche ein. Sie gewann auch die Lokale Arbeitsgemeinschaft des Landkreises, die sich unter anderem um gemeinnützige Belange für Kinder und Jugendliche kümmert und sich für eine offene Kinder- und Jugendarbeit einsetzt, für das Projekt. Es flossen fast 2 000 Euro, sodass kleine Kinder während des Gottesdienstes in Daverden nicht brav auf den Kirchenbänken sitzen müssen, sondern spielen können – auch mit Fridolin, dem kleinen Drachen.

Nach dem Gottesdienst zum Mittagessen

Nach dem Gottesdienst ging es mit dem Mittagessen weiter. Vor dem Pfarrhaus konnten Essenmarken gekauft werden, das Grillbuffet bot eine reichhaltige Auswahl und mundete allen.

Nach einer kleinen Pause kamen gegen 15 Uhr viele Besucher, die alle dabei sein wollten, als der Posaunenchor unter Leitung von Heidi Schmidt den fröhlichen und musikalischen Nachmittag eröffnete. Bei dem herrlichen Wetter im schönen Pfarrgarten war der Posaunenchor bis weit in die Marsch zu hören.

Torten, Kuchen und Kaffee gab es natürlich auch – und den Singkreis, dirigiert von seiner neuen Leiterin Bettina Schmidt. Die jungen Leute des Yes-Club führten ein kleines Impro-Theater auf.

Danach gab es wieder Musik, diesmal vom Chor Crescendo unter Leitung von Dietrich Steincke, der bewies, über welch breites musikalisches Spektrum man verfügt.

An einer Podiumsrunde des Fördervereins „Rückenwind“, geleitet von dessen stellvertretenden Vorsitzenden Norbert Rosebrock, waren Pastor Lars Quittkat, Diakonin Miriam Voigt, Henrik Eyck und Dirk Laforce beteiligt.

Miriam Voigt stellt sich vor

Zunächst stellte sich Miriam Voigt vor. Lars Quittkat erläuterte, dass die Daverdener Diakonin nur eine halbe Stelle hat. Diese Stelle wird durch die St. Sigismund-Stiftung und mit durch den Förderverein finanziert. In der Gemeinde legt man großen Wert auf einen direkten Kontakt zu den Einwohner, den Jugendlichen und Kindern. Ohne das Finanzierungsmodell müsste ein Regional-Diakon diese Aufgaben auch übernehmen.

Die St. Sigismund-Stiftung beteiligte sich am Gartenfest mit einem Quiz. Deren Vorsitzender Dr. Hans-Hermann Prüser verloste am Schluss einige Lutherbibeln. Der Yes-Club hatte den ganzen Nachmittag über viele Spiele für die Kinder organisiert – und dann wurde der Grill schon wieder angeheizt.

Zum Schluss trat die Band „Sonlight“ auf, am Schlagzeug Jan Sander, mit Gitarre und E-Gitarre Svea Heine, den Sängerinnen Emely Aves und Lea Sander sowie am Keyboard Miriam Voigt. Für die Band gab es tosenden Applaus – wie alle anderen Gruppen zuvor auch. 

hu

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