16. Fährfest am Sonntag an der Weser

Per „Gentsiet“ von einem Ufer zum anderen

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Im Minutentakt beförderte die „Gentsiet“ beim Fährfest zahlreiche Fahrradausflügler über die Weser. 

Hagen-Grinden/Ahsen-Oetzen - Das 16. Fährfest des Fährvereins Hagen-Grinden/Ahsen-Oetzen begann am Sonntag mit einem Zeltgottesdienst unter der Leitung von Pastor i.R. Christoph Meyer (Langwedel), musikalisch unterstützt vom Posaunenchor. Pastor Meyer ging in seiner Predigt auf eine Fahrradgruppe ein – passend zum Fest: Zahlreiche Fahrradausflügler steuerten gestern die Fähranleger in Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen an. Die Weser-Fähre verkehrte bereits ab 9 Uhr für die Gottesdienstbesucher.

Von einem Ufer zum anderen und später wieder zurück ließen sich die Fährfest-Gäste schippern – und das bei bestem Wetter.

Um 11 Uhr begann der Verkauf von selbst gebackenen Kuchen und Torten, dazu gab's Kaffee, warme Speisen und kalte Getränke. Für Livemusik sorgten am Anleger in Ahsen-Oetzen wie immer die „Bierdener Jungs“. Am Anleger in Hagen-Grinden spielte erstmals die Band „Keep it Country“ Stücke von gefühlvoll bis rockig. Der Festrahmen stimmte, und schon kurz nach Mittag gesellten sich die Besucher auf beiden Seiten der Weser in großen Scharen gemütlich zusammen. In Ahsen-Oetzen präsentierte Heinz Legenhausen seinen restaurierten Lkw, der früher für einen Thedinghauser Getränkelieferanten unterwegs war. Für Kinder bot das Team vom Drosselhof verschiedene Mitmach-Aktionen. Ferner war der THW-Ortsverband Achim mit einigen Aktiven vor Ort, um Einblicke in seine Einsatzbereiche zu geben.

Ein Zeltgottesdienst mit Pastor i.R. Meyer eröffnete das Fährfest.

So nutzten viele Gäste aus Nah und Fern diesen schönen Tag an der Weser. Die Fähre „Gentsiet“ beförderte dann auch im Minutentakt Ausflügler von einem zum anderen Ufer. So langsam bewegt sich der Fährverein seit der Wieder-Inbetriebnahme der Fähre auf den 100. 000. Gast zu. „Bis dahin werden wohl noch zwei Jahre vergehen“, schätzt Vorsitzender Horst Jüngten, der aber zuversichtlich ist, dass er noch den 90. 000. Gast in dieser Fährsaison begrüßen kann.

Bis Anfang Oktober noch bringt die „Gentsiet“ die Fahrgäste sonnabends, sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr über die Weser. Beim Fährverein freut man sich auch immer über Anfragen für Sonderfahrten. Außerhalb der Fährzeiten sind solche Sonderfahrten bei Tageslicht möglich. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Personen und Fahrräder.

16. Fährfest beim Verein Hagen-Grinden /Ahsen-Oetzen

Für Informationen und Anfragen wenden sich Interessierte per E-Mail an: faehrverein@web.de oder telefonisch an Horst Jüntgen (Tel. 04235/695), Günter Grieme (Tel. 04204/7736) oder Heinrich Fahrenholz (Tel. 04235/957830). J ha

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