Klönen und kaufen

Etelser Wochenmarkt: Ein verheißungsvoller Auftakt

Auf einen gelungenen Dorfmarkt stoßen hier einige Mitglieder des Etelser Ortsrates und Helfer an.
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Auf einen gelungenen Dorfmarkt stoßen hier einige Mitglieder des Etelser Ortsrates und Helfer an.

Etelsen – Ein verheißungsvoller Auftakt: Dieses Fazit zogen die Organisatoren des Etelser Wochenmarktes, der am Freitagnachmittag zahlreiche Besucher auf das Dorfland mitten im Ortskern lockte. Vor allem die Mischung machte es. Das traf einerseits auf das doch ziemlich umfangreiche Warenangebot zu, galt aber auch für die Kombination von Klönen, nette Leute Treffen und Kaufen.

„Toll“, so der Eindruck von Erich und Ingeborg Vöge, die mit dem Rad angereist waren. „So etwas gibt es bei uns in Baden nicht. Wir werden sicher wiederkommen, zumal man auch als Autofahrer mit vollen Einkaufstaschen in der direkten Umgebung genügend Parkplätze finden würde.“

Auch das Etelser Urgestein Harm Beckröge, der Ehefrau Angela beim Einkaufstrip begleitete, zeigte sich angetan: „Es ist gut was los und solch ein Markt tut dem Ort gut.“ Silvia Mitzig, ebenfalls aus Etelsen, staunte: „Die Auswahl ist größer als beim ,Versuchsballon‘ für diesen Markt im August. So kann es weitergehen.“

Das ist auch die Intention der Organisatoren, die sich vorwiegend aus Mitgliedern des Etelser Ortsrates rekrutieren, wobei formell der TSV Cluvenhagen als Veranstalter auftrat und sich auch einbrachte.

Hella Bachmann, Mitglied des Ortsrates, erzählte mit einem Blick auf das Markt-Geschehen: „Es war und ist uns allen ein Anliegen, auf diesem schönen Platz einen Markt zu etablieren. Die Angebotspalette, die auf Regional- und Bioware ausgerichtet ist, bietet für jeden etwas. Wir sind dennoch bestrebt, noch weitere Standbetreiber für Etelsen zu gewinnen.“ Ihr Ortsrats-Kollege Dieter Haase fügte an: „Ich glaube, dass es uns gelungen ist, unseren Ort ein bisschen zu beleben.“ Und Günther Minder, der Cheftechniker des Marktes, meinte: „Der Aufwand im Vorfeld, beispielsweise großflächig die Stromversorgung herzustellen, hat sich gelohnt.“

Übersichtlich angeordnet präsentierten die Händler unter anderem Fleischvariationen und Wurstwaren vom Rind, Schwein oder Geflügel, Gewürze, Eier, Kürbisse, Kartoffeln, selbst gemachte Nudeln, Gestricktes, Vogelhäuser und andere Holzarbeiten sowie vieles mehr.

Von halb drei nachmittags bis abends um 18 Uhr herrschte ein reges Kommen und Gehen. Teilweise war es rappelvoll. Und die Leute waren nicht nur neugierig, sie kauften auch. Die Händler zeigten sich am Ende allesamt zufrieden. Kevin Oude Nijhuis, der mit einem großen Verkaufswagen für Nüsse und Trockenobst im Schlepptau seines Vaters (Käse-Alfons) Position bezogen hatte, resümierte: „Ein guter Start. Wichtig ist aber, dass die Leute dieses Event nicht als Jahrmarkt ansehen, auf dem man nur ein bis zwei Mal im Jahr vorbeischaut, sondern es dauerhaft annehmen.“

Ein außergewöhnliches Vogelhäuschen gefällig? Auf dem Etelser Wochenmarkt wurde man fündig.

Dazu werden sie im Frühjahr wieder Gelegenheit haben. Jetzt ist erst mal Winterpause, denn eine solche neue Veranstaltung in der kalten Zeit am Leben zu halten, ist nicht so einfach. Dieter Hasse: „Im Frühjahr wird es wieder losgehen – noch steht nicht genau fest, ob im Zwei-, Drei- oder Vierwochenrhythmus. Wir bleiben am Ball, und hoffen bei der Neuauflage auch einen Gemüsestand dabei haben zu können.“

Auch Hella Bachmann blickt optimistisch nach vorne: „Wir haben nicht nur einen idealen Platz, sondern auch einen guten Zeitpunkt. Am Freitagnachmittag haben die meisten Leute Zeit, können hier einen Teil ihrer Wochenendeinkäufe erledigen und sich auf die freien Tage einstimmen.“

Wie das gehen kann, wurde beim Blick in das weite Rund deutlich. Nicht nur am Stand des TSV Cluvenhagen mit seinen ausreichenden Sitzgelegenheiten, in dem Connie Rottstegge und Martin Plötzlich die Gäste mit Knipp und Getränken versorgten – alles coronakonform – war ordentlich was los. Auch der Weinstand lud bei bestem Spätsommerwetter zum Verweilen ein.  sp

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