Erneut ein Nindorfer mit dem besten Schuss in Holtebüttel / Marlies Lindhorst Damen-Majestät

Jürgen Lindhorst erringt Königswürde

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Holtebüttel

Holtebüttel - Wollen die Holtebütteler Schützen kein Schützenkönig mehr werden, oder marschieren sie so gerne den ziemlich weiten Weg nach Nindorf, um ihren König zu seiner Residenz zu bringen?

Auch Holtebüttels Schützenkönig 2015 kommt nämlich aus diesem Ortsteil, ebenfalls wie der letztjährige König. Jürgen Lindhorst ist es, der die Nachfolge von Jörg Hehmsoth antrat. Auch der erste Ritter ist ein Nindorfer. Heinz-Hermann Lindhorst gab den zweitbesten Schuss auf der Königsscheibe ab. Sein Schuss (Teiler) war nur eine Winzigkeit schlechter. Zweiter Ritter wurde Friedrich Backhaus. Der Wilfried-Gohde-Pokal ging an Kay Radtke.

Marlies Lindhorst, die Ehefrau des ersten Ritters bei den Schützen, machte es ihrem Ehemann vor. Sie wurde Würdenträgerin bei den Schützinnen. Erste Hofdame wurde Maritta Kuhlmann und zweite Hofdame Carmen Bohlmann. Hanna Intemann verteidigte ihren im letzten Jahr gewonnenen Herta-Gohde-Pokal.

Katharina Klenner fungiert als neue Jugendkönigin. Merten Siemer und Heiner Hehmsoth stehen ihr als erster und zweiter Ritter zur Seite. Bei den Schülern wurde Jana Wachtmann Königin. Erster Ritter wurde hier Katja Klenner, Schwester der neuen Jugendkönigin, und zweiter Ritter Hannes Kuhlmann.

Bevor es am zweiten Festtag zur Königsproklamation kam, war noch eine „wichtige“ Entscheidung zu treffen. Solange man zurück denken kann, hatte Adalbert Meyer unter Aufsicht des jeweiligen Vorsitzenden mit viel Spaß und Klamauk die Proklamation vorgenommen. Jetzt musste ein Nachfolger gefunden werden, da Meyer inzwischen zum Vereinsvorsitzenden gewählt wurde und er sich Kraft seines Amtes „seriös“ zurückhalten musste. Das war aber kein Problem. Olav Dreyer war zwischenzeitlich zum dritten Vorsitzender gewählt worden und damit für die Kontrolle der Kleiderordnung und sonstiger Regularien des Schützenvolkes zuständig. Dafür erhielt er den „Ritterschlag“ seines Vorgängers. „Das hast du gut gemacht.“

Begonnen hatte das Holtebütteler Schützenfest mit dem Königsschießen der Jugend. Nachmittags wurde unter musikalischer Begleitung der Blaskapelle „Moordieker Jungs & Deerns“ der letztjährige König abgeholt. Die Erwachsenen labten sich anschließend an Kaffee und Kuchen, für die Kinder stand auf dem Festplatz eine Hüpfburg zur Verfügung.

Abends gab es ein gemütliches Beisammensein, das sehr gut besucht war. Die letzten Feiernden sollen erst gegen Morgen den Heimweg angetreten haben.

Der beliebteste Teil des Schützenfestes ist stets am zweiten Festtag das Katerfrühstück. Einige Ehrengäste und andere Besucher aus umliegenden Orten und Schützenvereinen waren wieder mit dabei. Musikalisch wurde der Vormittag von der Dörverdener Blaskapelle umrahmt.

mo

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