Langwedel: Start in neuer Oberschule / Altgebäude werden abgerissen

Endlich bezugsfertig

Nach dem Verschwinden der Aula kommt der Neubau der Oberschule schon wesentlich besser zur Geltung.
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Nach dem Verschwinden der Aula kommt der Neubau der Oberschule schon wesentlich besser zur Geltung.

Langwedel – Die Bagger geben immer noch keine Ruhe. Obwohl von der ehemaligen Aula der Oberschule Langwedel bestenfalls noch kleine Schutthäufchen über sind. Aber wenn das neue Schuljahr am 27. August beginnt, muss dort, wo einmal die Aula war, eine Feuerwehraufstellfläche für die neue Oberschule fertig sein.

Die soll dann nämlich endlich in Betrieb genommen werden – nach etlichen Problemen und Überraschungen in der Bauphase. Etwas anderes ist auch gar nicht möglich. Das alte Haus A ist leer, der Umzug erledigt. Dabei hat man eine Menge an Ausrüstung und Einrichtung von der alten in die neue Schule mit hinübergenommen: Mobiliar, die neueren Whiteboards (was früher einmal die Tafeln waren), Sammlungen und die Technik der Fachräume zum Beispiel. Es wurde natürlich auch neue Sachen gebraucht und eingekauft – für den Unterricht. Aber zum Beispiel auch für das Lehrerzimmer, das nun nicht mehr den Charme der 70er- und 80er-Jahre ausstrahlt, sondern schon etwas von einem Lounge-Charakter hat. Obwohl: Die Küchenzeile ist auch nicht so wahnsinnig groß und die mitumgezogenen Kaffee- und Teebecher nehmen so dahingestapelt schon einigen Platz weg.

In der letzten Augustwoche soll der Abriss des A-Hauses beginnen. Wie üblich fangen die Arbeiten innen an, zunächst wird das Innenleben des Baus entfernt. Bislang geht man im Langwedeler Rathaus nicht davon aus, dass man auf besondere Schadstoffe stoßen wird – will aber auf jeden Fall achtsam sein. Der Abriss des Gebäudes selbst kann erst später erfolgen, wenn in der neuen Oberschule schon wieder gelernt wird. „Hoffentlich wird der Schulbetrieb durch die Abrissarbeiten nicht zu sehr gestört“, so Bürgermeister Andreas Brandt.

Wieder mit in die neue Oberschule einziehen wird dann auch eine Kooperatoinsklasse der Helene-Grulke-Schule, die in dem Neubau ihre eigenen Räume bekommt.

Die Sporthalle bleibt nach dem Abriss des Schulgebäudes natürlich stehen. Sie hat unter anderem eine eigene Heizung bekommen, das Äußere und ein neuer Eingang werden folgen. Der bisherige Zutritt wird nicht nur dichtgemacht, sondern so umgestaltet, dass die Volkssternwarte Langwedel hier einen Geräteraum bekommt, der auch von außen betreten werden kann, ohne dass man in die Halle muss.

Der neue Eingang entsteht mit Blick auf die Große Straße, die entsprechende Hallenseite, die dann nicht mehr vom Schulgebäude abgedeckt wird, bekommt logischerweise auf dieser Seite eine neue Außengestaltung.

Eine weitere Nutzung des A-Blocks und der Aula war nicht möglich.

Die alten Schulgebäude wären zum einen ohne jede Versorgungsleitung (Heizung, Strom etc.) gewesen. Zum anderen war der Abriss zwingende Bedingung dafür, dass die Genehmigung für den Bau der neuen Oberschule erteilt wurde.

Von Jens Wenck

Der Abriss der alten Aula ging relativ fix über die Bühne. Das Haus A ist ein anderes Kaliber, hier wird man auch während der Schulzeit arbeiten.

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