Kinder und Jugendliche der Gudewill-Schule machen bei Diakonieprojekt „Hoffnungsbriefe“ mit

Empathische Aktion von den Supercoolen

Lockdown- und heimbeschulungsbedingt stellen sich am Mittwoch nur wenige Kinder mit ihren Postkarten und flankiert von Lehrerin Sylwia Vermehren (2.vl.), Alexandra Schanko und Gudewill-Rektor Marcus Dell für das Pressefoto auf.
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Lockdown- und heimbeschulungsbedingt stellen sich am Mittwoch nur wenige Kinder mit ihren Postkarten und flankiert von Lehrerin Sylwia Vermehren (2.vl.), Alexandra Schanko und Gudewill-Rektor Marcus Dell für das Pressefoto auf.

Thedinghausen – „In der siebten Klasse wollen die Schüler supercool sein“, sagt Sylwia Vermehren, Lehrerin an der Gudewill-Schule. Doch die Coolness ist jetzt kurzfristig bei einer spontanen Aktion gewichen. Die Kinder und Jugendlichen des fünften und siebten Jahrgangs haben auf Anregung der neuen Schulsozialarbeiterin Alexandra Schanko bei dem Projekt „Hoffnungsbriefe“ der Bremer Diakonie mitgemacht.

Dabei wenden sich Bürger an Menschen in Seniorenheimen- und Pflegeeinrichtungen, die besonders an der coronabedingten Kontaktarmut leiden. Sie schreiben den älteren Leuten einen Brief oder eine Karte, sprechen ihnen darin Mut zu und teilen mit ihnen ihre Gedanken. „Ich habe von der Aktion im Radio gehört und dachte, da können die Schüler mitmachen“, sagt Schanko.

Binnen kurzer Zeit hätten sich die Kinder auf das Thema ganz ernsthaft eingelassen. Sie hätten sehr empathisch, ernsthaft, also ganz uncool auf die bedrückende Situation der älteren Generation reagiert, berichten Sozialarbeiterin Schanko und Lehrerin Vermehren. Herausgekommen sind gestaltete Postkarten, der Jahreszeit entsprechend meist mit weihnachtlichen Motiven und mit vielen freundlichen Worten und guten Wünschen für eine robuste Gesundheit. Alexandra Schanko bringt die Postkarten zur Diakonie nach Bremen, die die Schreiben dann den Senioren zukommen lässt. Aber eine solche Aktion wäre doch auch in Thedinghausen und umzu denkbar, schließlich gibt es hier auch ältere Mitbürger, die in Pflegeeinrichtungen leben. Das sieht auch Schanko so. In der Kürze der Zeit wollte sie jedoch auf die bestehenden Strukturen der Diakonie zurückgreifen, die mit der Aktion Hoffnungsbriefe bereits seit dem ersten Lockdown ihre Erfahrungen gemacht hat. Das Projekt ist also nicht auf die Weihnachtszeit begrenzt. Oberschuldirektor Marcus Dell regt darum sogleich eine Fortsetzung dieser „klasse Idee“ im neuen Jahr an. Und dann könnten sich die Schülerinnen und Schüler ja an die Bewohner der Thedinghauser Senioreneinrichtungen wenden.

Von Philipp Köster

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