Eisglätte und nicht angepasstes Tempo

Vier Unfälle auf der Autobahn

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Mediengruppe Kreiszeitung

Dörverden/Langwedel - Unfallgeschehen „annähernd gleich Null“, meldete die Polizei Verden am Sonntagvormittag, und das „trotz teilweise eisglatter Fahrbahnen“. Nur zu einem einzigen Unfall habe man am Samstagabend ausrücken müssen.

Der ereignete sich um kurz nach 20 Uhr auf der K14, in Höhe Nocke (Gemeinde Dörverden). Eine 45-Jährige war dort mit ihrem Citroen ins Schleudern geraten und rückwärts in einen Graben gerutscht. Rund 5000 Euro Schaden entstanden dabei.

Die Kuriosität am Rande: Die Bergungsarbeiten zogen sich in die Länge, nachdem das angeforderte Abschleppfahrzeug aufgrund der eisigen Fahrbahn an der Unfallstelle selbst von der Straße abgekommen war. Im Gegensatz zu ihren Verdener Kollegen bekamen es die Beamten der Autobahnpolizei Langwedel am Sonnabend mit mehreren Unfällen zu tun.

Den Anfang machte am Samstagmorgen ein 45-jähriger Verdener auf der A27 Richtung Bremen. Er fuhr gegen 7 Uhr mit seinem Auto über Fahrzeugteile, die vermutlich ein Lkw zuvor verloren hatte.

Dessen Fahrer sei, so die Annahme der Polizei, auf den Seitenstreifen in Höhe des Parkplatzes Badener Holz gefahren, um den Mangel an seinem Laster zu beheben. Anschließend sei er an dem ebenfalls auf dem Seitenstreifen stehenden Verdener vorbeigefahren. Der Lkw hat vermutlich ein gelbes Kennzeichen mit schwarzer Schrift gehabt. Weitere Informationen hat die Polizei nicht, die darum Zeugen bittet, sich unter Telefon 04232/945990 zu melden.

Gegen 17.30 Uhr geriet ein 48-Jähriger aus Kirchlinteln auf der A27, Höhe Cluvenhagen, mit seinem Daimler ins Schleudern. Der Wagen kollidierte zunächst mit der Mittelschutzplanke, rutschte quer über die Fahrbahn und prallte gegen die rechte Schutzplanke.

Eine 37-Jährige aus Hannover, die in diesem Moment mit ihrem Polo auf der Überholspur fuhr, konnte zwar den Zusammenstoß mit dem Daimler vermeiden. Durch ihr Ausweichmanöver prallte sie aber nach links in die Mittelschutzplanke. Der Daimler musste nach dem Unfall abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf circa 5000 Euro.

Gegen 18.55 Uhr verlor ein 58-Jähriger aus Wuppertal auf der A1, Richtung Hamburg, in Höhe Bassen die Kontrolle über seinen VW. Auf der eisglatten Fahrbahn geriet der Wagen ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW kam dort auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der 49-jährige Beifahrer des Wuppertalers erlitt bei dem Unfall leichte Kopfverletzungen.

Nur wenige Minuten später, gegen 19 Uhr, kam auf der A 1, ebenfalls in Fahrtrichtung Hamburg, eine 69-Jährige mit ihrem Smart ins Schleudern. Die Geschwindigkeit sei den Witterungsverhältnissen nicht angepasst gewesen, so die Polizei.

Der Kleinwagen geriet zunächst in den Seitenraum, schleuderte von dort zurück auf die Fahrbahn und kam schließlich auf der mittleren der drei Spuren quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Die Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Smart war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

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