Tag der offenen Tür in der Stiftung Waldheim lockt zahlreiche Besucher nach Cluvenhagen

Einfach ein Fest

In der Tagesförderstätte am Kuckucksweg stießen besonders die Holzbearbeitungsexponate auf reges Interesse. Fotos: Knopp

Cluvenhagen - Von Hans-ulrich Knopp. Was soll man noch groß über den seit Jahrzehnten stattfindenden grandiosen Tag der offenen Tür der Stiftung Waldheim sagen? Zum Beispiel das: Da zaubern die Verantwortlichen in Cluvenhagen zusammen mit ihren Mitarbeitern Jahr für Jahr ein fantastisches Angebot für junge und etwas ältere Gäste hin, das seinesgleichen sucht und scharenweise Besucher wie ein Magnet anzieht – wie gestern wieder zu erleben.

In diesem Jahr dürften über den Tag hinweg so bummelig 1 500 Gäste der Einladung gefolgt sein, um sich vor Ort über das Leben und die Arbeit in der Stiftung zu informieren oder sich einfach nur einen schönen und interessanten Tag zu machen. Das Angebot war äußerst vielfältig, nur um eine wirklich kleine Auswahl zu nennen: Die angrenzende Helene-Grulke-Schule zeigte beispielsweise Ergebnisse ihrer projektorientierten Arbeit mit der Thematik Energie und Umwelt. Das relativ neue Tiergehege präsentierte sich mit seinen Tieren auch im Außengehege und informierte sachgerecht über therapeutische Möglichkeiten in der Arbeit mit Tieren und beeinträchtigten Menschen. Der kunsttherapeutische Bereich stellte die Exponate seiner Schüler aus, die reißenden Absatz fanden, und die Theatergruppe glänzte durch kleine Theaterstücke und Sketche.

Über allem lag der Duft von leckerem Essen – Kohl und Pinkel vom Feinsten – was über die Jahre hinweg zum echten Markenzeichen der Großveranstaltung geworden ist. Die Küche der Stiftung hatte hier ganze und erstklassige Arbeit geleistet.

Einen richtigen Besuchersturm gab es natürlich auch in der Tagesförderstätte am Kuckucksweg. Neben zahlreichen bezaubernden Exponaten aus allen Bereichen wie Adventsbasar, Schmuck, Bekleidung und Holzarbeiten aller Art, die im Übrigen allesamt sehr gut verkauft wurden, konnten die Besucher auch die Arbeit mit der Kettensäge an Holzstämmen bewundern, aus denen in kurzer Zeit wahre Wunderwerke geschnitzt wurden.

Fazit: Wahrlich ein Fest für alle Beteiligten, da man als Besucher auch das Gefühl hatte, dass es selbst den Mitarbeitern der Stiftung Spaß macht, ein solches Großprojekt auf die Beine zu stellen, um sich und ihre Arbeit zusammen mit den Bewohnern des Waldheims allen Gästen mit ein wenig Stolz zu präsentieren.

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