Etelsen: Auszeichnungen für Fahrrad-Champions, Mathe-Kängurus und Sportler

Eine Schule voller Sieger

Pokale und strahlende Gesichter: die Fahrrad-Champions der Grundschule Etelsen. - Fotos: Hustedt

Etelsen - Der Gong läutete zur ersten Pause, doch die Kinder der Grundschule Etelsen stürmten nicht auf den Schulhof, sondern schnappten ihre Stühle und ab in die Aula. Vor der Bühne war es rappelvoll und aufgeregt laut. Schließlich war Siegerehrungstag.

Als dann Danny Böschen, die Jugendwartin des Radfahrvereins Etelsen, mit acht Pokalen kam, wuchs die Spannung noch mehr. Lehrer Klaus-Dieter Grötschel hielt seinen Zeigefinger an den Mund - und schnell wurde es mucksmäuschenstill in der Aula und die Schulleiterin Kerstin Burgard konnte die Kinder begrüßen und sie auf die Siegerehrung vorbereiten.

Zunächst war es Klaus-Dieter Grötschel, der auf der Bühne an die ADAC-Fahrradprüfung erinnerte, bei der von 60 Kinder aus den vierten Klassen 17 fehlerfrei blieben, also fast jeder dritte Starter, wie Grötschel anerkennend feststellte. Sein Dank galt Jugendwartin Danny Böschen und Günter Steffens, Fachwart für Radtechnik beim Radfahrverein Etelsen, für die Hilfe bei dem Turnier.

Die Besten beim Mathe-Känguru: Levi Budnick (li.), Tim Heitmann (re.) und in der Mitte Julia Packeiser.

Bei den Mädchen wurde wie bereits berichtet Emma Ball die beste Fahrerin, gefolgt von Hannah Reinke sowie Hanna Köppen und Rieke Rupp, die gemeinsam den dritten Platz belegten. Bei den Jungen siegte Fritjof Demmrich, der auch als Gesamtsieger ausgezeichnet wurde, vor Leon Gürtler und Tim Heitmann. Alle sieben Schulkinder erhielten den vom Radfahrverein gesponserten Pokal.

Danny Böschen überreichte den letzten Pokal selbst und zwar an Clara Wedmann als „Neuprofi im Radfahren“.

Böschen selbst bekam von der Schulleitung einen großen Präsentkorb, stellvertretend für den Radfahrverein.

Lehrer Frank Seidel zeichnete die Sieger im „Känguru der Mathematik“ aus. 55 Kinder aus den dritten Klassen hatten teilgenommen und erhielten Urkunden.

Bei dem internationalen Mathematik-Wettbewerb, den in Deutschland die Humboldt Universität Berlin organisiert, geht es darum, 24 Aufgaben zu lösen. Wer die meisten Aufgaben hintereinander löst, macht den größten Mathe-Känguru-Sprung. Außerdem gibt es Punkte für jede richtig gelöste Aufgabe. Den weitesten Känguru-Sprung machte Julia Packeiser, Zweitbester wurde Levi Budnick und drittbester Schüler Tim Heitmann.

Schließlich gab es von der Sportchefin der Grundschule Etelsen, Lehrerin Tanja Bochinski, die Urkunden für die elf Klassenbesten bei den Bundesjugendspielen. Und natürlich für alle einen Riesenapplaus von den anderen Schulkollegen.

hu

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