2. Teil der Jugendbuchserie „Multiversum“ erschienen

Eine Rückkehr ins England des 13. Jahrhunderts

Just ist ein neues Jugendbuch erschienen – und im Jahr 2017 will Petra Mattfeldt neue historischen Romane und einen neuen Krimi mit Kommissar Falko Cornelsen veröffentlichen.

Daverden - Von Jens Wenck. Es soll Menschen geben, die sich in der hektischen Weihnachtszeit am liebsten in ein Paralleluniversum verkrümeln würden. Könnte es ja geben so etwas. Jedenfalls wenn man die Quantenforschung hernimmt und die daraus stammende Viele-Welten-Theorie, nach der es etliche Universen nebeneinander gibt, die sich an manchen Stellen überschneiden. Hier kommt man vom einem Universum ins andere. Wirklich. Und Petra Mattfeldt aus Daverden macht es möglich.

Ganz knackfrisch ist gerade ganz vor Weihnachten der zweite Teil ihrer Jugendbuchreihe „Multiversum“ unter dem Titel „Die Rückkehr“ erschienen. Im ersten Teil der Geschichte, in „Der Aufbruch“, verschwinden die Eltern von Titelheld Tom Stafford spurlos nach einem Bootsunfall. Neun Jahre später erhält die vermeintliche Waise in einer Schatulle die Nachricht: Wir leben. Bloß wissen wir nicht genau wann und wo...

Mithilfe von Professor Steiner und dessen Doktorand Maximilian entdeckt Tom einen Weg ins 13. Jahrhundert. Allerdings dämmert dem Jungen bald die Erkenntnis, dass diese Übergänge in andere Welten längst bekannt sind. Dem britischen Geheimdienst MI6 zum Beispiel...

Und hier wird auch Tom landen, eine Ausbildung erhalten. Aber kurz vor deren offiziellem Ende wird Tom gebraucht, vorzeitig in den aktiven Dienst gestellt – und wieder ins 13. Jahrhundert geschickt. Hier bekommen der junge Agent und sein Team das, unter anderem, mit einem bemerkenswert skrupellosen Gegner zu tun. 

Ist es ein Maulwurf aus den eigenen Reihen? Ist es jemand komplett unbekanntes? Die Auflösung gibt es, wie sich das für eine spannende Geschichte gehört (übrigens in einem wirklich üppig aufgemachtem Taschenbuch aus dem Buntsteinverlag zum Preis von 9,99 Euro und für Leser ab 12 Jahren gedacht), natürlich erst am Schluss. Und da dann auch gleich einen Hinweis auf den dritten Teil der Folge.

„Wann die erscheint? Das weiß ich auch noch nicht...“, meint die Schriftstellerin im Gespräch. Das es noch keinen Termin gibt, liegt nicht daran, dass der Daverdenerin nichts mehr einfällt. Eher das Gegenteil ist der Fall und ganz eventuell, vielleicht, bestimmt ein Problem. Petra Mattfeldt hat nämlich jede Menge Ideen und Projekte in Gang.

Im März 2017 erscheint (unter dem Autorennamen Ellin Carsta) in punkto historische Romane der dritte Band der Serie „Die heimliche Heilerin“, nämlich „Die heimliche Heilerin und die Toten“. Im Mai bringt der Ullstein-Verlag den ersten Band der Heilerin noch einmal heraus. Im Juni gibt es den zweiten Teil von „Rebengold“. 

Im Juni oder Juli kommen Krimi-Fans auf ihre Kosten, der dritte Band mit Kriminalkommissar Falko Cornelsen landet in den Buchhandel. Dann ist da ein Thriller in der Pipeline, ein weiteres Projekt, das über eine Kaufmannsfamilie in der Kolonialzeit erzählt und in Hamburg, Wien und Kamerun spielt – und auch in einem Dreiteiler münden soll. 

Und dann sind da noch so ein, zwei Sachen, die .... leuchten da am gar nicht mehr so ganz fernen Horizont...? Das muss hier ja nun wirklich nicht alles breitgetreten werden, wird man dann ja sehen, was wird...

Und zwar in dieser Welt und nicht in einem Paralleluniversum. Oder doch? Wer weiß, könnte man Weihnachten ja mal drüber sinnieren. Oder ein gutes Buch lesen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Streit um Durchfahrtsrechte eskaliert

Streit um Durchfahrtsrechte eskaliert

Streit um Durchfahrtsrechte eskaliert
Vemag plant großflächiges Wachstum

Vemag plant großflächiges Wachstum

Vemag plant großflächiges Wachstum
Kaum Wohnraum für Geflüchtete

Kaum Wohnraum für Geflüchtete

Kaum Wohnraum für Geflüchtete
Veerner Höfe: Nur der Hotelbetrieb noch offen

Veerner Höfe: Nur der Hotelbetrieb noch offen

Veerner Höfe: Nur der Hotelbetrieb noch offen

Kommentare