Fans aus Deutschland und den Niederlanden

Einachs- und Schmalspurtreckertreffem in Steinberg

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Nicht nur angucken - in Steinberg zeigten die Fans ihre Einachser auch im Einsatz auf dem Acker. Das gehört hier bei diesem Treffen von Anfang an einfach dazu.

Steinberg - Das zehnte Steinberger Oldtimer-Traktoren-Treffen wurde bei herrlichem Spätsommerwetter ein toller Erfolg. Die beiden Organisatoren Uwe Ziebur und Andreas Meyer waren begeistert, dass über 60 Fans der Einachser- und 20 Schmalspurschlepper aus ganz Deutschland in die kleine Ortschaft kamen, selbst ein Fan aus den Niederlanden war dabei.

Aus allen Himmelsrichtungen waren sie angereist. Dazu kamen im Laufe der zwei Ausstellungstage auch viele Besucher zum Steinberger Bolzplatz, der bald Bauland werden soll.

Mit den Oltimern wird noch immer gearbeitet

Alle zwei Jahre veranstalten die beiden Steinberger Ziebur und Meyer dieses Oldtimer-Treffen. Sie fahren aber auch selbst bis nach Tübingen, um ihre Oldtimer auszustellen. Andreas Meyer erläuterte, dass aus den Einachsern später die Schmalspurtrecker entwickelt wurden, es war ja bequemer, auf den Treckern sitzen zu können, zumal auch Bauern älter werden.

Wobei die Einachs- und Schmalspurschlepperfreunde großen Wert darauf legen, dass sie mit den alten Maschinen auch noch arbeiten.

Andreas Meyer selbst hat eine Streuobstwiese, die er mit seinem Schmalspurtrecker bearbeitet. Bis zu 14 PS können diese kleinen Trecker haben, gängig sind aber sechs bis acht Pferdestärken. Besonders erfreut war Meyer jetzt, als er in Langwedel-Förth noch einige alte Prachtstücke abholen konnte.

Quer durch Deutschland, um die Schmuckstücke zu präsentieren

Auf dem großen Gelände in Steinberg war ein Einachsschlepper zu bewundern, der Anfang der 1960er-Jahre in der Schweiz gebaut wurde und im bergigen Gelände als Motorhacke oder Zugmaschine genutzt wird. Auch ein „Holder“-Schlepper mit sieben PS war zu sehen. Der Prototyp eines Zickler/Eichler, gebaut 1967, der 19 Kilometer schnell sein kann, wurde gezeigt. Aus Vaihingen/Enz war ein historischer Einachsschlepper vom Hersteller Schanzlin mit einem Hubraum von 600 und einer Leistung von zwölf PS dabei. Dieses Prachtstück wurde 1957 gebaut.

Natürlich gibt es auf so einem Treckertreffen auch jede Menge Benzingespräche.

Aus Borken in Westfalen kam Klaus Lütkenhorst, der jährlich viele Ausstellungen besucht, etwa in Amsterdam, Nordhorn oder im Westerwald. Auf seinem Hof stehen 38 Oldtimer vom Einachser bis zum Schlepper. Um seine Schätze zu zeigen, fährt er schon mal so 20.000 bis 25.000 Kilometer im Jahr quer durch Deutschland.

Live-Präsentation darf natürlich nicht fehlen

Uwe Ziebur und Andreas Meyer wussten zu berichten, dass die kleinen Traktoren im vergangenen Jahrhundert unter anderem im Ackerbau und in der Obstplantage Verwendung fanden. So waren in Steinberg auch mehrere Fahrzeuge dabei, die in Weinbergen eingesetzt werden. Und wie immer bei dem Steinberger Treffen kamen auf einem benachbarten Acker einige der Oldtimer zum Einsatz. Um den Besuchern zu zeigen, wie diese Oldtimer noch funktionieren – und Spaß macht das den Besitzern auch.

Natürlich konnten sich die Besucher auch stärken. Die Steinberger Frauen hatten Torten und Kuchen gebacken, es gab aber auch Bratwurst und Pommes. Da konnte man sich auch als Besucher schon stundenlang in Steinberg aufhalten, die Maschinen bewundern und Fachgespräche führen.

hu

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