Dörte Liebetruth im Wahlkampf

Tourismus und eine „Tour der Ideen“ durch den Flecken Langwedel

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Dörte Liebetruth (Mitte) hatte bei ihrer Tour durch den Flecken Langwedel jede Menge Gesprächspartner – und Begleitung: Bernd Michallik, Sigrid Ernst, Andreas Brandt und Wolfgang Ewert.

Etelsen/Langwedel - „Wir haben das Glück zu Hause zu sein, wo andere Urlaub machen,“ begrüßte Bürgermeister Andreas Brandt die SPD-Landtagskandidatin Dörte Liebetruth am Bahnhof Etelsen. Mit Zug und Fahrrad war sie zu einer „Tour der Ideen“ rund ums Thema Tourismus in den Flecken Langwedel gekommen.

Der Langwedeler Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, bei der umfangreichen Tour mit den Stationen Etelser Mühle, Schloss Etelsen, Burg Hagen, Campingplatz Drosselhof, Wasserkraftwerk Langwedel, Küsterhaus Daverden, Burgbad und Häuslingshaus Langwedel selbst zu zeigen, wie viel seine Gemeinde kulturell, wirtschaftlich und landschaftlich zu bieten hat.

Kleinunternehmen wünschen sich mehr Unterstützung vom Land

Andreas Brandt machte deutlich, was bereits alles angeschoben ist, um die Attraktivität des Flecken Langwedels für Touristen und Einheimische weiter zu steigern - nicht nur durch die Gemeinde selbst, sondern auch Dank des tatkräftigen Mitwirkens vieler Ehrenamtlicher.

Dörte Liebetruth zeigte Fördermöglichkeiten des Landes auf und sammelte Anregungen. Beim Campingplatz Drosselhof stellte Jens Becker den Besuchern seinen Betrieb vor, wo insgesamt acht Personen beschäftigt sind. Auf Dörte Liebetruths Frage nach Ideen für die Landespolitik schlug er vor, Fördermittel künftig noch besser für Kleinunternehmen wie seines im ländlichen Raum zugänglich zu machen. Es müsse einfacher möglich werden, Kredite auch nur über kleine Summen zu erhalten. Auch Bürokratieabbau z. B. bei Dokumentationspflichten würde er begrüßen.

Dörte Liebetruth machte darauf aufmerksam, dass man sich bei der Dokumentationspflicht im Einzelfall genau anschauen muss, ob sie etwa sicherheitsrelevant sind. Dörte Liebetruth wies auf die Förderberatung der Landes-Förderbank NBank hin und sagte zu, die Situation von Kleinunternehmen wie des Campingplatzes Drosselhof zu berücksichtigen.

Fahrradroute soll archäologische Stätten im Landkreis verbinden

Nächstes Ziel war das Küsterhaus in Daverden, das der Verein für Kultur und Geschichte Daverden von der Kirchengemeinde Daverden für 25 Jahre gepachtet hat. Die Vereinsvorsitzende Theda Henken erläuterte, dass dieses Haus von 1733 bis 1968 auch als Schule diente. Ziel des Vereins ist es, das Küsterhaus zu sanieren und anschließend zu nutzen.

Einige regenbedingt nasse Kilometer weiter, im schon fertigen Häuslingshaus in Langwedel, stellte Sigrid und Wolfgang Ernst die Arbeit des Langwedeler Kulturvereins vor. Das Häuslingshaus wird seit mehr als fünf Jahren als Kleinkunstdiele für kulturelle Zwecke genutzt und zieht Besucher aus dem gesamten Umland an.

Sigrid Ernst regte an, eine Fahrradroute rund um archäologische Stätten durch den gesamten Landkreis zu entwickeln. Dörte Liebetruth schlug vor, einen solchen Radweg möglichst eine Geschichte erzählen zu lassen, die möglichst viele potenzielle Gäste inspiriert - ähnlich wie beim Bremer-Stadtmusikanten-Radweg in der Gemeinde Kirchlinteln.

Christoph Meyer vom Touristik-Verein Langwedel bilanzierte, wie der Tourismus im Flecken in den vergangenen 15 Jahren vorangekommen ist; dabei verwies er zum Beispiel auf den 48 Kilometer langen Rund-Radweg „Langwedel erFAHREN“ von der Weser zum Spanger Forst: „Der weiße Fleck auf der Touristik-Landkarte ist weg,“ fasste Christoph Meyer zusammen.

hu

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