Kömödien-Premiere in zwei Wochen

Holtebütteler Plattsnackers: Das Disco-Fieber kehrt zurück

Ganz schön schrill: Heiner Lindhorst (links) und Jörg Grimm mimen das Disco-Duo „Glitterboys“.

Holtebüttel - Von Wiebke Bruns. Die plattdeutsche Antwort auf John Travolta und sein „Saturday Night Fever“ gibt es heute in 14 Tagen auf der Freilichtbühne in Holtebüttel. Dort wollen die „Glitterboys“ ein großartiges Comeback feiern. Jedoch nur im Rahmen der diesjährigen Theatersaison. Die Premiere der Komödie „För ümmer Disco!“ steht am Sonnabend, 23. Juli, an. Beginn ist um 20 Uhr.

Bei der Auswahl des Stücks hatte die plattdeutsche Komödie von Andreas Wening, in der niederdeutschen Fassung von Wolfgang Binder, die Holtebütteler Plattsnackers schnell überzeugt. „Wir mussten schon beim Lesen lachen. Das ist ein gutes Zeichen“, sagt Regisseurin Marita Coels.

Das Stück sei aber nicht nur sehr unterhaltsam, sondern mache auch den Unterschied zwischen Schein und Sein in Bezug auf Fernsehen und soziale Netzwerke deutlich. Bei der Freilichtbühne können die Zuschauer live und in Farbe die Rückkehr von zwei Musikern auf die Showbühne miterleben.

In den 80ern waren Andreas Fiesebarg und Bodo Käselau die Billigantwort auf Modern Talking. Geht es nach der Eventmanagerin Coco Cabana, dann feiert das Duo ein grandioses Comeback. Vor dem Start der Revival-Tour haben jedoch die biederen Ehefrauen der Musiker noch ein Wörtchen mitzureden.

Zehn Vorstellungen auf der Freilichtbühne

Für die Probe am Donnerstagabend wurden die Glitzer-Jackets schon mal aus dem Schrank geholt, wohin die Reise der Glitterboys gehen wird, soll hier nicht verraten werden.

Die Holtebütteler zeigen stete junge und moderne Stücke, um Besucher aller Altersklassen für das Schauspiel unter freiem Himmel zu begeistern. „För ümmer Disco!“ passt super in das Konzept, ist aber eigentlich ein Zimmerstück, wie Marita Coels erklärt. Hier und da musste etwas verändert werden, damit alles zur Freilichtbühne passt. „Statt nur einem Schritt müssen dann mal drei oder vier gemacht werden“, erklärt die Regisseurin. „Aber das sind alles alte Hasen, die kriegen das hin“, weiß sie.

Gerockt werden soll die Freilichtbühne ab 23. Juli in zehn Vorstellungen. Gespielt wird bis zum 7. August an jedem Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag. Bei einer Ausnahme immer um 20 Uhr – nur am 29. Juli beginnt die Vorstellung bereits um 16.30 Uhr. Voraussetzung ist, dass auch das Wetter mitspielt. Besucher können sich bei unsicherer Wetterlage an den Spieltagen zwischen 17 und 18 Uhr unter der Mobilnummer 0177/ 1941210 erkundigen, ob gespielt wird.

Empfehlenswert ist aber auch die Telefonnummer 04232/ 1240. Dort gibt es Karten im Vorverkauf. Der Eintritt beträgt acht Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Für Gruppen gibt es auf Nachfrage Preisermäßigungen.

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