Vertreter der gesamten Gemeinde

Die Liberalen im Flecken Langwedel sind für weitere Mitstreiter bei der Kommunalwahl offen

Sie kann schon auf einige politische Erfahrung verweisen: Bijanka Müller sitzt im Gemeinderat und ist aktuell Ortsvorsteherin von Haberloh.
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Sie kann schon auf einige politische Erfahrung verweisen: Bijanka Müller sitzt im Gemeinderat und ist aktuell Ortsvorsteherin von Haberloh.

Langwedel – Langsam aber sicher läuft sich auch der FDP-Ortsverband Langwedel für die im September anstehende Kommunalwahl warm. Nach einem Online-Auftakttreffen der Liberalen im Mai zum Thema Gemeinderatswahlen und Arbeit im Gemeinderat Langwedel kündigt die FDP jetzt eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema an, und zwar am Dienstag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr. Aktuell ist die Partei mit FDP-Urgestein Claus Willenbrock und Bijanka Müller als Parteilose im Gemeinderat mit Sitz und Stimme vertreten und zeigt sich jetzt ausdrücklich offen für weitere Kandidaten und Mitstreiter.

„Wir sind auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, den Flecken Langwedel mitzugestalten“, erklärt dazu jetzt Bijanka Müller.

Vor der Aufgabe müsse niemand zurückschrecken, nur weil man vielleicht denke, politisch nicht genügend informiert zu sein, sagt FDP- und Gemeinderatsmitglied Mitglied Claus Willenbrock. „Wir werden den Neuen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Für die Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl strebe man einen gesunden Mix an, lege Wert darauf, dass aus jeder Ortschaft im Flecken jemand dabei ist. „Dafür wird unsere Liste auch noch offen bleiben“, heißt es in einer Mitteilung des FDP-Ortsverbandes.

Der Gemeinderat trifft konkrete Entscheidungen zu allen Ortsteilen, so Bijanka Müller. Darum sollten auch alle Orte auf der FDP-Liste vertreten sein, was im Gegenzug aber nicht bedeute, dass man bei den Liberalen dem alten berühmt-berüchtigten Kirchturmdenken den Vorzug geben. „Es ist wichtig, das sich, wer in den Rat gewählt wird, als Vertreter der gesamten Gemeinde versteht.“

Auf die Frage, wie viel Zeit man in die Mitarbeit im Rat investieren muss, erklärt Müller aus eigener Erfahrung: „Das kommt darauf an, welche Themen auf der Tagesordnung stehen. Manchmal muss man recherchieren, bei der Gemeinde auch mal nachhaken. Auf kommunaler Ebene nimmt das Ehrenamt schon einige Zeit in Anspruch.“

„Wichtig ist“, da sind sich Bijanka Müller und Claus Willenbrock einig, „sich vor Ort ein Bild zu machen und die Beteiligten immer alle mit ins Boot zu holen. Wir treffen uns regelmäßig zur Fraktionssitzung und wenn Ratssitzungen oder Fachausschusssitzungen angesetzt sind, auch zeitnah.“

Parteisitzungen werden in der heutigen Zeit auch online abgehalten, da reicht für die Teilnahme ein normales Smartphone oder ein Tablet. Die Beratungsvorlagen, die die Gemeindeverwaltung zu den Ausschuss- und Ratssitzungen liefert, kann man sich über das Internet hochladen, sich einlesen und sich Notizen machen. Die Online-Treffen wolle man bei der FDP auch nach der Corona-Pandemie fortführen, erklärt Bijanka Müller. „Da geben wir für Neue und Interessierte gerne Hilfestellung, wenn gewünscht und nötig“, so Müller.

Beim nächsten Treffen der FDP-Ortsgruppe will man, Stand heute, folgende Themen und Fragen diskutieren: Ist das Ehrenamt in unserer Gemeinde zu Zeiten der Corona-Pandemie gut aufgestellt? Wie kann man online eine Jahreshauptversammlung durchführen? Welche Seminare müssten organisiert werden? Welche Hilfestellung kann die Gemeinde euch geben? Wo wünscht ihr euch Unterstützung beim Thema Ehrenamt?

Luis Schneider aus Etelsen wird von der FDP als Ansprechpartner für die jüngeren Politikinteressierten genannt.

„Politik interessiert auch die Jüngeren“, ist man sich bei der Langwedeler FDP sicher, wählen kann man bereits ab 16 Jahren, wer für ein Amt kandidieren und sich wählen lassen möchte, muss 18 Jahre alt sein. Darum haben die Liberalen mit Luis Schneider aus Etelsen (Mobil 0175 / 888 11 44) auch einen Ansprechpartner für jüngere Mitbürger und Politikinteressierte. Ebenso steht Bijanka Müller mit der E-Mail-Adresse info@bijanka-mueller.de oder Handynummer 0173 / 687 39 38 Interessierten und möglichen Mitstreitern zur Verfügung. Eine von beiden Telefonnummern wählt man auch, wenn man am 8. Juni an der Veranstaltung der FDP teilnehmen möchte.  roh/jpw

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