Erstes Völk'ser Bouleturnier ein Erfolg

Dicht ran an das „Schweinchen“

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„Die lustigen Socken“ gewannen das Völk'ser Bouleturnier – und ein Bouleset.

Völkersen - Es war das erste Völk’ser Boule-Turnier – und gleich ein großer Erfolg. Hatte es bis kurz vor Beginn noch geregnet, so schien am Sonntagnachmittag die Sonne, sodass das Organisationsteam um Werner Busch und Wilfried Atzpodien mit der Turnierleitung kein Problem hatten. Insgesamt traten 24 Teilnehmer an, wobei der Spaß nicht zu kurz kam.

Zunächst wurden acht Mannschaften aus jeweils drei Leuten, die Mannschaften traten also als „Tripel“ an. Zu Anfang standen drei familiäre Gruppen fest, die sich „Die Bouletoren“, „Die Lustigen Socken“ und „Die Bouletten“ nannten. Eine Mannschaft nannte sich zunächst „Die Namenlosen“, um sich dann in später in „Die Gnadenlosen“ umzubenennen. Zu Gästen aus Rotenburg gesellte sich Werner Busch.

Jede Gruppe hatte gegen jede Gruppe anzutreten, daraus ergaben sich insgesamt 28 Spiele. Die waren in den angepeilten drei Stunden Turnierdauer auch gut zu bewältigen. Dabei war Punktrichter Walter Henke, ausgerüstet mit Messband, jederzeit gut beschäftigt.

Gespielt wurde mit Metallkugeln und einer Zielkugel, dem sogenannten „Schweinchen“. Beim Boule geht es nun darum die eigenen Kugeln möglichst dicht am „Schweinchen“ zu platzieren und am besten der gegnerischen Mannschaft den Weg dahin zu verbauen. Wobei gegnerischer Kugeln selbstverständlich auch weggeschossen werden können.

„Lustige Socken“ erzielen 14 Punkte

Mit 14 Punkten gewannen die „Lustigen Socken“ mit Andre, Jessica und Justin Gieschen. Mit neun Punkten folgten die „Rotenburger“ mit Reinhardt und Ingrid Fischer sowie Werner Busch. Mit acht Punkten wurden „Die Schlümpfe“, Günter Siegel sowie Sabine und Heinrich Mattfeldt, Dritte.

Das Organisationsteam um Werner Busch und Wilfried Atzpodien freute sich, dass auch einige Zuschauer gekommen waren. Die Idee zu einer Boule-Bahn kam von der Dorfgemeinschaft. Nachdem die Dorfgemeinschaft Völkersen im Herbst 2016 die Boulebahn errichtete und finanzierte, hat es sich der TSV Völkersen zur Aufgabe gemacht, die Anlage zu pflegen und mit Leben zu erfüllen. Vor diesem Hintergrund veranstaltete der Verein das Turnier, verbunden mit der Hoffnung, dass die Dorfbewohner die Anlage recht häufig mit der ganzen Familie nutzen.

Nach dem Turnier nutzte man den Platz mit Bank zu einem kleinen Umtrunk. Jeder hatte etwas mitgebracht, sodass es noch ein lustiger und geselliger Abschluss wurde – bis dunkle Wolken aufzogen. Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Boule-Turnier stattfinden. Werner Busch sucht dafür jetzt schon mal nach Organisatoren.

hu

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