Stiftung Waldheim muss Tag der offenen Tür ausfallen lassen – und lädt Angehörige ein

Cluvenhagen und der Duft von Grünkohl

Gunther Rath und Carl-Georg Issing (hinten v.li.) gaben für Angehörige und gesetzliche Betreuer Einblick in und Ausblick auf viele verschiedene Projekte in der Stiftung Waldheim.
+
Gunther Rath und Carl-Georg Issing (hinten v.li.) gaben für Angehörige und gesetzliche Betreuer Einblick in und Ausblick auf viele verschiedene Projekte in der Stiftung Waldheim.

Cluvenhagen – Der Duft von Grünkohl lag in der Luft, als sich am vergangenen Sonntag Angehörige und gesetzliche Betreuer zum Informationstag in der Stiftung Waldheim einfanden. Das erinnerte schon ein wenig an den traditionellen Tag der offenen Tür, bei dem der Genuss von Kohl und Pinkel auch eine tragende Rolle spielt, weil die Cluvenhagener Eröffnung der Kohlsaison wirklich viele Leute anlockt. Nur dass dieses Mal die Menschen nicht dicht an dicht über den Basar bummelten und sich über die zahlreichen Angebote der Sozialeinrichtung bei Glühwein, heißen Waffeln und Adventsgestecken informieren konnten.

„Leider musste unser Tag der offenen Tür nun schon zum zweiten Mal coronabedingt ausfallen“, wird Carl-Georg Issing, Vorstandsmitglied, in einer Mitteilung des Waldheims zitiert.

Als Ersatzveranstaltung lud die Stiftung Waldheim dafür zu einem Angehörigen-Tag ein. Nach der Begrüßung durch Carl-Georg Issing wurde Gunther Rath den gesetzlichen Betreuern offiziell als Nachfolger von Dieter Haase und als neues Vorstandsmitglied vorgestellt.

Anschließend informierten beide Vorstände in einem Rückblick über das Corona-Geschehen der vergangenen 16 Monate, gaben Einblick in die zahlreichen Bauvorhaben und Ausblick auf bevorstehende Projekte und auch Aktionen wie die sogenannten Booster, Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus.

Statt eines Tags der offenen Tür gab es eine Informationsveranstaltung, bei der auch Produkte des Albertushofes angeboten wurden.

Zur Mittagszeit gab es den berühmten Grünkohl satt für alle, bevor die Fachvorträge starteten. „Leider fiel der Beitrag von Rechtsanwalt Günther Hoffmann zum Thema Sterbevorsorge/Behindertentestament krankheitsbedingt kurzfristig aus. Dafür informierte Mirco Malke, Fachbereichsleiter Ambulante Dienste, vor interessierten Zuhörern über Beni, das Bedarfsermittlungsinstrument für Menschen mit Behinderung in Niedersachsen“, erklärt Katharina Englisch für die Stiftung Waldheim.

Die Eingliederungshilfe wird seit dem Jahr 2020 aus dem bisherigen Fürsorgesystem herausgeführt und zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt. „Ein Prozess, der auch Fragen aufwirft, die in der Stiftung Waldheim sehr versiert beantwortet wurden“, sind sich die Veranstalter nach ihrem Angehörigen-Tag ganz sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

2G-plus: „Es brodelt“

2G-plus: „Es brodelt“

2G-plus: „Es brodelt“
Wohnhaus in Oyten brennt lichterloh: Orkan „Daniel“ erschwert Löscharbeiten

Wohnhaus in Oyten brennt lichterloh: Orkan „Daniel“ erschwert Löscharbeiten

Wohnhaus in Oyten brennt lichterloh: Orkan „Daniel“ erschwert Löscharbeiten
Ganz Brunsbrock nach Sturmschaden ohne Licht

Ganz Brunsbrock nach Sturmschaden ohne Licht

Ganz Brunsbrock nach Sturmschaden ohne Licht
Wieder Mangel an Impfstoff

Wieder Mangel an Impfstoff

Wieder Mangel an Impfstoff

Kommentare