Schulklasse nimmt Rathaus Workshop „Rettet die Wahlen“ in Beschlag

Oberschule Langwedel: Demokratie muss man lernen – und leben

Ausgesprochen diskussionsfreudig präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses. „Rettet die Wahlen“ war ihr Thema des Tages.
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Ausgesprochen diskussionsfreudig präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses. „Rettet die Wahlen“ war ihr Thema des Tages.

Langwedel – „Demokratie muss man lernen“, findet Derik Eicke. „Und leben“, fügt Tabea Härdrich an. Eicke, seines Zeichens Lehrer an der Oberschule Langwedel und deren stellvertretender Leiter steckt ist mit seiner Klasse 9a ins Langwedeler Rathaus umgezogen. Die jungen Damen und Herren haben den Bürgersaal für den ganzen Tag besetzen dürfen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist mit dem Workshop „Rettet die Wahlen“ gekommen, Tabea Härdrich ist eine der beiden Referentinnen.

Anlass für diesen Arbeitstag ist die Bundestagswahl und eben alles, was mit ihr zusammenhängt. „Wir holen uns gern Leute von außerhalb dazu“, so Derik Eicke. Dann lasse sich Wissen viel besser und praxisnäher vermitteln, als beim reinen Unterricht in der Schule.

„Wir haben den Workshop auch als Online-Veranstaltung angeboten“, erzählt Härdrich. Aber von Angesicht zu Angesicht ist das eine ganz andere, viel bessere Angelegenheit. Obwohl aktuell noch Vorschriften zu beachten sind. Alle tragen auf dem Weg zum Platz Maske, sitzen sie mindestens 1,50 Meter auseinander, dürfen die Masken abgenommen werden. „Bei Gruppenarbeit müssen wir sie wieder aufsetzen.“

Die Langwedeler 9. Klasse bekommt an diesem Tag den ganz großen Rundumschlag in Sachen Bundestag, Wahl, Gewaltenteilung, das ganze politische System der Bundesrepublik. „Wie läuft so eine Wahl eigentlich ab? Wer wählt den Bundeskanzler?“ Um diese Fragen geht es zum Beispiel. Anfang provozieren die Referenten gern mal ein bisschen: „Wählen bringt sowieso nix!“ und „Wahlen müssen im Internet passieren“ sind so Thesen, mit denen man die jungen Leute ins Thema locken will. „Es ist schon unterschiedlich, wie die Schulen das Thema vermitteln“. berichtet Tabea Härdrich. Genauso unterschiedlich falle auch die Mitarbeit der Jugendlichen aus. „Hier haben sie kräftig diskutiert.“ Was auch Sinn und Zweck der Übung ist. Wenn dann am Ende die Erkenntnis bei den Jugendlichen steht: Wir wollen wählen gehen, weil wir unsere Zukunft mitgestalten wollen, ist ein großes Ziel erreicht. Wobei: Zur Kommunalwahl durften die ersten im Alter von 16 Jahren, am Sonntag den Bundestag mitwählen geht erst ab 18. Aber zumindest sind sie in Langwedel vorbereitet.

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