110 kurze Transportfahrten angekündigt

DEA-Bohrturm zieht nächste Woche um

Langwedelermoor - Die DEA Deutsche Erdoel AG hat ihre ursprüngliche Bohrplanung für das Jahr 2018 umgestellt, teilt das Unternehmen jetzt in einer Presseerklärung mit. Ab kommenden Montag, 11. Juni, werde die in ihre Einzelteile zerlegte unternehmenseigene Bohranlage „T-160“ vom derzeitigen Standort auf dem Betriebsplatz der Förderbohrung „Völkersen-Nord Z4b“ bei Langwedelermoor nun erst einmal zum ebenfalls bereits bestehenden Platz der nahe gelegenen Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ südlich von Grasdorf umziehen.

Dort werde die Anlage sogleich wieder aufgebaut. Abbau, Umzug und Wiederaufbau sollen Ende Juni beendet sein.

Für den Transport der Anlage seien rund 110 Lkw-Fahrten erforderlich, davon werden etwa 30 Schwertransporte sein, so DEA-Sprecher Heinz Oberlach.

Die insgesamt nur gut zwei Kilometer lange Umzugsstrecke führt über die Zufahrten zu den beiden Betriebsplätzen und natürlich über die Kreisstraße 9.

Die Ablaufplan sieht vor, dass sämtliche Fahrten an Werktagen stattfinden. Der weitaus überwiegende Teil der Transporte werde tagsüber abgewickelt, für die Abend- und Nachtstunden eines jeden Tages seien lediglich drei bis fünf Fahrten vorgesehen.

Verkehrsbehinderungen möglich

Während des Umzuges kann es auf der sehr kurzen Umzugsstrecke zu kleineren Verkehrsbehinderung kommen, für die die DEA bereits im Vorfeld um Verständnis bittet.

Die DEA Deutsche Erdoel AG plant, die bereits bestehende Erdgas-Förderbohrung „Völkersen-Nord Z7“ in einer Tiefe von rund 3.500 Meter aus dem bestehenden Bohrloch heraus um etwa 600 Meter in Richtung Südwesten abzulenken. Dazu habe man sich entschlossen, weil die im Sommer 2015 fertiggestellte Bohrung „Völkersen-Nord Z7“ nicht die erhoffte Förderrate erreichen konnte. Ziel sei es nun, mittels der neuen „Völkersen-Nord Z7a“ einen anderen Bereich der in rund 5.000 Meter Tiefe vorhandenen sogenannten Erdgas-Lagerstätte zu erschließen.

Rubriklistenbild: © DEA

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